Februar 21

Aus dem „Buch der coolen Leute“: Jack Ma

Heute möchte ich Euch Jack Ma aka Feng Qingyang vorstellen. Er ist der Gründer der Alibaba Group, mir am ehesten bekannt durch AliExpress, wo ich all meine schönen China-Gadgets kaufe.

Wie man an seinem Spitznamen sehen kann, steht er auf Kung-Fu. Der Spitzname sollte zwar allgemein bekannt sein, dennoch hier eine Quelle:

As a child he loved martial arts and kung fu novels. He gives employees kung fu nicknames and calls himself „Feng Qingyang,“ which, according to The Financial Times, „comes from a reclusive swordsman character who was unpredictable and aggressive.“Artikel im Forbes

Ich würde zwar eher mit der Wikipedia-Erklärung „His name is derived from a line in the Classic of Poetry used to describe refreshing weather“ gehen, aber die Kung-Fu-Geschichte ergibt auch Sinn. Anscheinend hat sich Jack Ma 2017 wohl einen Traum erfüllt und seine Kohle (oder die seiner Firma) genutzt, um sich selber eine Hauptrolle in einem Kung-Fu-Streifen Namens Gong Shou Dao zu verpassen. Den fand ich recht unterhaltsam (sind ja auch nur 22 Minuten) und möchte ihn Euch nicht vorenthalten:

Auch sonst schreckt der gute Mann nicht vor künstlerischen Einlagen zurück:

On September 8 2017, to celebrate Alibaba’s 18th year of establishment, Ma appeared on stage and turned the event into a ‚Thriller‘ with a Michael Jackson inspired performance. This isn’t the first time Ma has performed at an Alibaba event. He performed part of „Can You Feel The Love Tonight“ at the 2009 event while dressed as heavy metal lead singer.Englischsprachiger Wikipedia-Eintrag zu Jack Ma

Last but not least scheint er eine philantrophische Ader zu haben, welche, oh Ironie, auch in der Begründung zur Auszeichnung als Man of The Year 2013 der Financial Times erwähnt wird.

„In China, because of problems in water, air and food safety, in 10 or 20 years we will face a lot of health problems, like increased cancer. So that is one area where I will invest my money and time,” Mr Ma said in a telephone interview last week. “My second focus is people’s culture and education – if we don’t do this then young Chinese people will grow up with deep pockets but shallow minds.”Financial Times

Alles in allem scheint er ein würdiger Kandidat für einen Eintrag ins Buch der coolen Leute zu sein.

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Februar 2

Erfreuliches zum Freitag: Agnes bemalt in der Pension ihr Dorf

Foto by Antonin Vrba

Im dem kleinen tschechischen Dorf Louka, im südlichen Mähren, hat sich Agnes Kasparkova das Ziel Gesetzt, ihr Dorf zu verschönern. Die ehemalige Arbeiterin aus der Landwirtschaft hat in der Pension ein neues Hobby entdeckt: Street-Art im Old-School-Style. Mit über 90 nutzt sie ihre freie Zeit, wenn das Wetter es zulässt, und bemalt Gebäude in ihrem Dorf mit traditionellen Mustern. Respekt!

Foto by Obec Louka

 

Foto by Obec Louka

 

Hier gibt es mehr Bilder (englische Seite)

via fernsehersatz

Schönes Wochenende!

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Januar 29

Musike am Montag: Konny – Ich bin Punk und kein Seemann

Liedtext

Knaller! Habe Konny Kleinkunstpunk leider jetzt erst entdeckt, der macht wirklich geiles Zeug! Alle Alben findet Ihr unter www.turgutz.de, dort könnt Ihr sie herunterladen. Wenn Ihr könnt, lasst Ihm ein paar Euro da, das ist es wirklich wert!

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Januar 12

Der Picard mal anders

 

Offensichtlich hat der Picard mal mit Mütze vorgesprochen. Weiß wieder keiner. Ich auch nicht. Aber es gibt einen „Beweis“, dass es sich nicht zwangsläufig um eine Arbeit von Photoshop-Phillip handelt,die Haarpracht wird in einem Interview mit Rick Berman erwähnt:

Mützen-Stelle etwa bei 2:20

 

Schönes Wochenende!

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Januar 9

Sehenswerter Vortrag vom Zentrum für politische Schönheit auf dem 34C3

Tiger, Drucker und ein Mahnmal

Neues vom Zentrum für Politische Schönheit

„Flüchtlingsfressende Tiger in Berlin, zum Diktatorensturz aufrufende Flugblätter in Istanbul und ein Mahnmal das den Rechtsextremisten Björn Höcker in seinem Thüringer Dorf heimsucht: Viel ist geschehen, seit das Zentrum für Politische Schönheit vor 3 Jahren auf dem Kongress gesprochen hat. Grund genug mal wieder Bericht zu erstatten, aus dem Nähkästchen zu plaudern und unveröffentlichtes Material mit euch zu begutachten. Aber Vorsicht: das ZPS ist die einzige Organisation die von Björn Höcke das Gütesiegel „terroristische Vereinigung“ verliehen bekommen hat. Es könnte also lustig werden.“Text auf media.ccc.de zum Video

Wirklich sehenswerter Vortrag vom ZPS (habe erst vor kurzen was von denen gehabt), die meiner Meinung nach Eier aus Stahl haben müssen.  Eine Stunde, die sich lohnt.

„Wir machen Stress. Wir sammeln keine harmlosen Unterschriften. Wir machen Leuten, die an Menschenrechtsverletzungen verdienen, das Leben zur Hölle.“Stefan Pelzer, CEO (Chief Escalation Officer)

Hier geht’s zum Zentrum für Politische Schönheit – Dort könnt Ihr auch „Komplize“ werden. Zitat: „Sie erhalten nirgendwo so viel Aufruhr und Dissens für jeden gespendeten Euro wie bei uns.“ – Ich denke, der Vortrag oben zeigt das auch sehr schön 🙂

Update: Ich habe jetzt die YouTube-Version des Videos eingebunden. Schöner hätte ich zwar den direkten Link auf media.ccc.de gefunden, allerdings verhindert irgendein Paranoia-Rotz, dass das Video im Internetz Entdecker von Micro$oft zu sehen ist. Jetzt kann man natürlich mit „Wer nutzt den schon“ und „Geschieht denen ganz recht“ und so weiter argumentieren, aber ich habe gerade die Schnauze voll von solchen Spielchen. Also: Wer nicht bei YouTube schauen will, findet hier den politisch korrekten Link, allen anderen wird’s egal sein.

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