April 22

Spieletipp: Monument Valley

Ja, ich weiß, ich bin vermutlich mal wieder der Letzte, der das Spiel „Monument Valley“ mitbekommen hat, aber dennoch möchte ich es hier noch mal empfehlen. Kostet 2.99€ für Android  (oder mit Apple-Luxus-Steuer 3,99€, zum selben Preis auch für Randgruppen-Plattformen erhältlich, Links alle auf der Webseite) und ist meiner Meinung nach das Geld total wert (auch wenn man ein Luxus-Gerät sein Eigen nennt). Es gibt wohl Kritiker, denen das für ca. 1,5-2h Spielspass zu wenig ist, finde ich aber nicht, weil es wirklich mehr als gut gemacht ist.

Im Grunde ist es eine Art 3D-Puzzle-Spiel, wobei es absolut keine Hektik gibt, man kann alles in Ruhe ausprobieren. Was mit neben der netten Atmosphäre am besten gefallen hat, ist wie sie mit der Perspektive spielen (im Video gibt es bei 00:20 eine Szene, die das gut zeigt). Lustigerweise war es bei mir so, dass ich hinterher, also wenn ich den Weg dann gefunden habe, mir nicht mehr sicher war, wie ich das übersehen konnte, das ging so weit, dass ich teilweise der Meinung war, das Level hätte sich verändert (hat es nicht).

 

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April 13

Maker Faire© Vienna 2017

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Maker Faire© in Wien! Am 20. und 21.05. findet die Veranstaltung diesmal in der METAStadt statt. Angekündigt für dieses Jahr sind um die 900 Maker (2016: 240), die ihre Projekte an ihren Ständen präsentieren. Laut Veranstalter sind die Highlights dieses Jahr die Magic Candy Factory (wer auch immer das Video auf deren Startseite eingebunden hat, gehört geboxt), die einen 3D-Drucker für Süßigkeiten präsentieren und „Die Herde der Maschinenwesen“, eine Gruppe von Robotern aus Fahrradteilen. Da hatten sie letztes Jahr so ein Kapelle aus Robotern, die waren auch ganz nett, sicher interessanter für Kinder, aber auch für erwachsene Bastler beeindruckend, wie viel Zeit und Energie in das Projekt gesteckt wurde.

Logo Maker Faire Vienna

Dazu gibt es 50 Workshops, 38 Vorträge (2016: 32/27) und man kann an vielen Ständen selber was machen. Ich habe letztes Jahr zwei Hacklaces zusammengelötet, war eine nettes Spielzeug. Alles in allem fand ich die Veranstaltung durchaus interessant, natürlich decken die diesmal 900 „SelbermacherInnen, Kreativköpfe und Technik-enthusiastInnen“ ein breites Spektrum ab, 2016 von irgendwelchen komischen Alkohol-Misch-„Robotern“, die mich jetzt wenig fasziniert haben, über leicht verpeilte Hobby-Projekte, die vermutlich nicht über das Anfangsstadium hinwegkommen werden; Batik-Bärbel, die ihre selbstgetöpferten Ohrkerzen herzeigt bis hin zu wirklich coolen Sachen – entweder Leute, die richtig geilen Scheiß selber gemacht haben oder auch Hersteller von Gadgets, die aktuelle Technik schön und informativ präsentieren.

Die letzten beiden genannten Gruppen waren für mich auch der Grund, warum ich dieses Jahr wieder hin will. Es macht Spass, mit den Entwicklern oder ambitionierten Bastlern über ihre Ideen zu quatschen, die Projekte live zu begutachten und teilweise sogar ausprobieren zu können. Aber das ist halt mein Interessensgebiet, der Vorteil an der breiten Aufstellung ist, dass die Veranstaltung für die ganze Familie geeignet ist: Während die eine sich die 3D-Drucker anschaut, kann der andere sich ein Leder-Halsband klöppeln und die lieben Kleinen können sich derweil unter Anleitung einen Fusionsreaktor aus alten Computerteilen zusammenlöten.

© Samuel Colombo

Dieses Jahr soll der Schwerpunkt auf Virtual Reality liegen, ich weiß nicht, was es letztes Jahr offiziell war, aber ich würde auf 3D-Drucker tippen. Es macht sicher mal Spaß, VR auszuprobieren, ob man da jetzt außer Handy-am-Kopf-Befestigungsbrillen viel selbstgebautes sehen wird, wird sich zeigen. Als zweiten Schwerpunkt (wie viele Schwerpunkte kann man eigentlich haben?) geben die Veranstalter „Upcycling – Recycling – Rethinking“, einen Fokus auf Projekte, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen an. Ich denke, das macht durchaus Sinn, sich gerade in der recht schnelllebigen (drei L?) Technik-Szene auch mal damit zu beschäftigen, was mit dem Kram passiert, wenn er veraltet ist. So wie mein scheißteures IPad 1, dass nach kurzer Zeit nicht mehr zu gebrauchen war, weil der Hersteller keinen Bock mehr darauf hatte. DANKE, APPLE!

Die Ticketpreise sind wirklich zivil, im Vorverkauf geht das Tagesticket für einen Erwachsenen bei 9,-€ los, das Familien-Wochenendticket für vier Personen kostet 27,-€, was immer noch OK ist, meiner Meinung nach. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass eine für 9€ am Freitag den Scout macht und dann am Samstag ihre Familie für 18€ herumführt oder so.

Wie dem auch sei, hier kommt noch ein Video von der Veranstaltung 2016, das gibt einen kleinen Überblick über das Event, dazu hat die Webseite auch noch ein paar Infos parat.

See you there!

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März 17

Paketbriefkasten

Ich habe mir vor einem Jahr oder so mal bei Hornbach einen Paketbriefkasten geshoppt. Da ich kein Foto zur Hand habe, habe ich mal gesucht und festgestellt, dass es das selbe Modell auch bei Lidl zu kaufen gab:

Bild von Lidl

Der macht schon einen ganz guten Job. Der Paketbote pack das Paket hinein und kann dann den Griff vorne zudrehen, danach geht der Kasten nur noch mit Gewalt oder Schlüssel auf. Nachteile sehe ich zwei, zum einen kann man immer noch nur ein Paket bzw. nur von einem Lieferdienst etwas bekommen, weil danach ist der Kasten halt zu und zum anderen ist der Kasten in seiner Größe eher beschränkt. Letzteres ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass man das Ding ja auch irgendwo hin bauen muss. Ich habe ein Loch in mein Hoftor geschnitten, aber die Möglichkeit hat wohl nicht jeder. Mir ist es auf jeden Fall mehr als einmal passiert, dass ich Pakete bekommen habe, die nicht in den Paketkasten passten und die ich daher von der Post/DHL Filiale am Arsch der Welt abholen oder, im Falle von UPS, einfach aufgeben musste.

Nun bin ich über eine interessante Alternative gestolpert, die zumindest Teil 2 meines Paketbriefkasten-Problems zu lösen scheint: Paketsafe.net hat einen flexiblen Paketbriefkasten, der im geschlossenen Zustand nicht größer ist als eine Zeitungsrolle:

Der mdr hat auch ein Video dazu gemacht:

Klingt für mich wirklich vielversprechend, ich werde mir so etwas wohl auch mal zulegen und dann noch mal ausführlicher berichten. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass es Zustelldienst-agnostisch ist, nicht wie die Paketbriefkästen der Österreichischen Post, die halt nur für die Post sind, und nicht für andere Dienste.

Das Dingen gibt’s auch bei Amazon, wie gesagt, wenn ich einen habe, schreibe ich noch mal was dazu. Kostet zwar 159,- Euro, aber in Wirklichkeit ist das halb so teuer wie die meisten festen Lösungen und deutlich flexibler. Zum Kabelschloß werde ich vorher noch etwas recherchieren, aber ich denke, der Kasten wäre bei mir an einem Weg, da ist die Chance, dass jemand das aufzwickt auch nicht höher, als das jemand meinen Briefkasten schnell aufhebelt.

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März 1

Kickstarter: MapForge – BattleMap-Creation-Software für Tabletop-RPGs

Hannes W. hat mich auf dieses Kickstarter-Projekt hingewiesen, was ich auch gleich unterstützen musste. Ich freue mich, dass endlich mal jemand frischen Wind in die Szene der Battle-Map-Erstellungssoftwaren bringt, schließlich ist das Interface von Campaign-Cartographer irgendwann in den 90ern stecken geblieben.

(c) Video und Vorschaubild: Battlegrounds Games, LLC

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Februar 21

Kickstarter-of-the-$timeperiod: Trumpeltroll

Fuckface Trumpeltroll
(c) Chuck Williams

Schönes Kickstarter-Projekt: Der Trumpeltroll aus Kunstharz. Für nur 25$ plus Versand kann man Besitzer dieser ansprechenden Figur werden, zum liebhaben, knuddeln, drauf-herum-stampfen, verkloppen und Voodoo-Benadeln. Wer kann dazu schon nein sagen?

Gefunden bei Schlecky Silberstein, der es von Nerdcore hatte. Nerdcore hat noch viel mehr schöne Bilder, btw!