Juni 2

Tool-Tipp: WinCDEmu – Isos mounten vor Windows 8

Nachdem die DemonTools mit Werbung vollgerotzt wurden und für mich auch der kostenpflichtige Download nicht funktionierte, habe ich mal im Interwebs nach einer Alternative geschaut und bin auf WinCDEmu gestoßen. Das Programm ist klein (667kB) und ist als ebenfalls erhältliche „portable App“ ohne Installation ausführbar. Ohne Installation? Nicht ganz… Man muss Admin-Rechte haben, da die Software sich zwar nicht selber, aber Treiber installiert, allerdings kann man die Treiber nach getaner Arbeit wieder entfernen, somit ist es quasi portable. Keine Werbung, keine Scheiße (so weit ich das überblicken kann, YMMV).

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Mai 19

Tool-Tipp: Grafische Texte mit picfont

Manchmal möchte man einen Slogan oder Witz nicht nur als Text in die Welt pusten, sondern so ähnlich wie „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“ das ganze in ein Bild verwandeln, sei es auch nur, um die 140-Zeichen-Begrenzung bei Twitter loszuwerden. Jetzt kann man natürlich einen Screenshot von Word machen, aber manchmal mag man es auch ästhetischer haben. Sowas brauchte ich heute und bin dabei auf http://picfont.com/ gestoßen. Sie bieten diverse Vorlagen mit Layout-Vorschlägen, die Möglichkeit, eigene Bilder als Hintergrund hochzuladen und ein paar Voreinstellungen für die gängigsten Banner-Formate für Social-Media-Gelöt

 

 

Im Editor schließlich kann man neben normalen Text auch Schmuckschriften, Cliparts, Formen, Filter und und und hinzufügen. Wirklich klasse Tool, wenn man mal schnell einen grafischen Text braucht und weder fancy Software noch einen Grafiker zur Hand hat. Das Ganze ist zudem noch gratis, was will man mehr?

 

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April 20

Science – It works, bitches! Heute: Bis einer heult!

So, Science, huh? Was für eine tolle Sache, amiright? Wir können Menschen heilen, Hochhäuser und Raketen bauen oder den Hunger der Welt lindern. ODER… wir können einen Laser basteln, der versucht, uns in die Augen zu leuchten. Letzteres bringt die Menschheit möglicherweise nicht so viel weiter wie, sagen wir mal, die Erfindung des Rades oder der Lieferpizza, aber kann dennoch dazu beitragen, einem den Tag zu verschönen. Außer man ist der, der ein paar Tage lang lauter blinde Flecken im Sichtfeld hat, dann vielleicht nicht so. Oder gerade dann, was weiß man schon.

Video von Michael Reeves (@michaelreeves08) via Geekologie

Titelzitat von Richard Dawkins

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April 13

Maker Faire© Vienna 2017

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Maker Faire© in Wien! Am 20. und 21.05. findet die Veranstaltung diesmal in der METAStadt statt. Angekündigt für dieses Jahr sind um die 900 Maker (2016: 240), die ihre Projekte an ihren Ständen präsentieren. Laut Veranstalter sind die Highlights dieses Jahr die Magic Candy Factory (wer auch immer das Video auf deren Startseite eingebunden hat, gehört geboxt), die einen 3D-Drucker für Süßigkeiten präsentieren und „Die Herde der Maschinenwesen“, eine Gruppe von Robotern aus Fahrradteilen. Da hatten sie letztes Jahr so ein Kapelle aus Robotern, die waren auch ganz nett, sicher interessanter für Kinder, aber auch für erwachsene Bastler beeindruckend, wie viel Zeit und Energie in das Projekt gesteckt wurde.

Logo Maker Faire Vienna

Dazu gibt es 50 Workshops, 38 Vorträge (2016: 32/27) und man kann an vielen Ständen selber was machen. Ich habe letztes Jahr zwei Hacklaces zusammengelötet, war eine nettes Spielzeug. Alles in allem fand ich die Veranstaltung durchaus interessant, natürlich decken die diesmal 900 „SelbermacherInnen, Kreativköpfe und Technik-enthusiastInnen“ ein breites Spektrum ab, 2016 von irgendwelchen komischen Alkohol-Misch-„Robotern“, die mich jetzt wenig fasziniert haben, über leicht verpeilte Hobby-Projekte, die vermutlich nicht über das Anfangsstadium hinwegkommen werden; Batik-Bärbel, die ihre selbstgetöpferten Ohrkerzen herzeigt bis hin zu wirklich coolen Sachen – entweder Leute, die richtig geilen Scheiß selber gemacht haben oder auch Hersteller von Gadgets, die aktuelle Technik schön und informativ präsentieren.

Die letzten beiden genannten Gruppen waren für mich auch der Grund, warum ich dieses Jahr wieder hin will. Es macht Spass, mit den Entwicklern oder ambitionierten Bastlern über ihre Ideen zu quatschen, die Projekte live zu begutachten und teilweise sogar ausprobieren zu können. Aber das ist halt mein Interessensgebiet, der Vorteil an der breiten Aufstellung ist, dass die Veranstaltung für die ganze Familie geeignet ist: Während die eine sich die 3D-Drucker anschaut, kann der andere sich ein Leder-Halsband klöppeln und die lieben Kleinen können sich derweil unter Anleitung einen Fusionsreaktor aus alten Computerteilen zusammenlöten.

© Samuel Colombo

Dieses Jahr soll der Schwerpunkt auf Virtual Reality liegen, ich weiß nicht, was es letztes Jahr offiziell war, aber ich würde auf 3D-Drucker tippen. Es macht sicher mal Spaß, VR auszuprobieren, ob man da jetzt außer Handy-am-Kopf-Befestigungsbrillen viel selbstgebautes sehen wird, wird sich zeigen. Als zweiten Schwerpunkt (wie viele Schwerpunkte kann man eigentlich haben?) geben die Veranstalter „Upcycling – Recycling – Rethinking“, einen Fokus auf Projekte, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen an. Ich denke, das macht durchaus Sinn, sich gerade in der recht schnelllebigen (drei L?) Technik-Szene auch mal damit zu beschäftigen, was mit dem Kram passiert, wenn er veraltet ist. So wie mein scheißteures IPad 1, dass nach kurzer Zeit nicht mehr zu gebrauchen war, weil der Hersteller keinen Bock mehr darauf hatte. DANKE, APPLE!

Die Ticketpreise sind wirklich zivil, im Vorverkauf geht das Tagesticket für einen Erwachsenen bei 9,-€ los, das Familien-Wochenendticket für vier Personen kostet 27,-€, was immer noch OK ist, meiner Meinung nach. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass eine für 9€ am Freitag den Scout macht und dann am Samstag ihre Familie für 18€ herumführt oder so.

Wie dem auch sei, hier kommt noch ein Video von der Veranstaltung 2016, das gibt einen kleinen Überblick über das Event, dazu hat die Webseite auch noch ein paar Infos parat.

See you there!

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April 12

Tool-Tipp: Flowcharts auf draw.io

Ich wollte kürzlich ein Flußdiagramm machen, um ein paar Abläufe in einer Software zu verdeutlichen. Da ich das mit Office nur so meh hinbekommen habe, befragte ich die Ente und sie wies mich auf draw.io hin. Nachdem ich damit nun ein bisschen herumgespiet habe, kann ich es wirklich sehr empfehlen, zumal es gratis ist 🙂

Oberfläche draw.io

Man kann seine Flowcharts online bei diversen Cloud-Diensten wie Google oder Dropbox u.a. speichern. Die Oberfläche funktioniert nach etwas eingewöhnungszeit wirklich gut und bietet tatsächlich einige nette Atomatiken. Die Bibliothek von Symbolen ist wirklich umfangreich, so wie ich das sehe, deutlich umfangreicher als die Bordmittel von Office. Die schon erwähnten Automatiken machen das Leben etwas einfacher und ich habe keine Probleme mit der Stabilität (Firefox 52).

Hier noch ein Video, was in 82 Sekunden einen groben Überblick gibt, wobei es natürlich noch weitere Tutorials etc. zu dem Tool gibt.

 

März 17

Paketbriefkasten

Ich habe mir vor einem Jahr oder so mal bei Hornbach einen Paketbriefkasten geshoppt. Da ich kein Foto zur Hand habe, habe ich mal gesucht und festgestellt, dass es das selbe Modell auch bei Lidl zu kaufen gab:

Bild von Lidl

Der macht schon einen ganz guten Job. Der Paketbote pack das Paket hinein und kann dann den Griff vorne zudrehen, danach geht der Kasten nur noch mit Gewalt oder Schlüssel auf. Nachteile sehe ich zwei, zum einen kann man immer noch nur ein Paket bzw. nur von einem Lieferdienst etwas bekommen, weil danach ist der Kasten halt zu und zum anderen ist der Kasten in seiner Größe eher beschränkt. Letzteres ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass man das Ding ja auch irgendwo hin bauen muss. Ich habe ein Loch in mein Hoftor geschnitten, aber die Möglichkeit hat wohl nicht jeder. Mir ist es auf jeden Fall mehr als einmal passiert, dass ich Pakete bekommen habe, die nicht in den Paketkasten passten und die ich daher von der Post/DHL Filiale am Arsch der Welt abholen oder, im Falle von UPS, einfach aufgeben musste.

Nun bin ich über eine interessante Alternative gestolpert, die zumindest Teil 2 meines Paketbriefkasten-Problems zu lösen scheint: Paketsafe.net hat einen flexiblen Paketbriefkasten, der im geschlossenen Zustand nicht größer ist als eine Zeitungsrolle:

Der mdr hat auch ein Video dazu gemacht:

Klingt für mich wirklich vielversprechend, ich werde mir so etwas wohl auch mal zulegen und dann noch mal ausführlicher berichten. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass es Zustelldienst-agnostisch ist, nicht wie die Paketbriefkästen der Österreichischen Post, die halt nur für die Post sind, und nicht für andere Dienste.

Das Dingen gibt’s auch bei Amazon, wie gesagt, wenn ich einen habe, schreibe ich noch mal was dazu. Kostet zwar 159,- Euro, aber in Wirklichkeit ist das halb so teuer wie die meisten festen Lösungen und deutlich flexibler. Zum Kabelschloß werde ich vorher noch etwas recherchieren, aber ich denke, der Kasten wäre bei mir an einem Weg, da ist die Chance, dass jemand das aufzwickt auch nicht höher, als das jemand meinen Briefkasten schnell aufhebelt.

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März 11

Was mit Technik: PDFs verkleinern

Ich habe einige RPG-Regelwerke als PDF-Dateien. Die, die ich auch benutze, habe ich auch als Buch oder FantasyGrounds-Plugin, aber eben auch als PDF. Leider sind die von der Qualität recht unterschiedlich, und ich habe mir als Viewer vor einiger Zeit ein Chuwi Hi12 zugelegt, was jetzt von der Rechenpower her nicht wirklich überdimensioniert ist. Das führt dazu, dass es bei manchen PDFs wirklich keinen Spaß macht, die auf dem Gerät zu benutzen, da ich immer wieder warten muss, bis sich die nächste Seite aufbaut. Nachdem ich schon meherer Reader ausprobiert habe (Sumatra, PDF-XChange und FoxitReader) und die alle zwar besser sind als das Monster von Adobe, habe ich heute eine Lösung gefunden, die mir wirklich weitergeholfen hat: Einfach die zu großen PDFs noch mal als PDF mit optimierten Einstellungen drucken!

Drucken im Foxit Reader

Wenn man zum Beispiel den Foxit-Reader installiert, installiert der auch einen PDF-Drucker mit. Dort kann man in den Eigenschaften dann den Haken bei „Optimize for fast web view“ setzen und schon wird aus der schnarchlangsamen 274MB-Datei eine wieselflinke 19MB-Datei:

So kann man dann auch auf dem Tablet arbeiten! Nachteil bei dieser Lösung: Das PDF ist danach nicht mehr durchsuchbar (auch wenn es das vorher war). Das ist zwar schade, aber dafür kann ich immer noch die alte Version vorhalten. Zumindest kann ich so das PDF schnell durchblättern und etwas nachschauen, ohne nach jeder Seite eine Gedenksekunde einzulegen.

Dieses Verfahren bietet sich übrigens auch an, wenn man das PDF verschicken will.

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