April 2

Kritisches Denken

Mein Lieblingszitat zu dem Thema Kritik ist immer noch folgendes:

Criticism may not be agreeable, but it is necessary.

It fulfils the same function as pain in the human body.

It calls attention to an unhealthy state of things.Sir Winston Churchill

Da mich das Thema schon seit -zig Jahren interessiert, neige ich dazu, auf fast alles zu klicken, was dazu durch meine Filterblase fliegt. So bin ich auch auf Psiram auf diesen interessanten Beitrag im NEUROLOGICALblog der New England Sceptical Society gestossen: „The Need for Ctritical Thinking„.

Moneyquote:

My point here is that (after the basics like reading) teaching critical thinking skills would probably be the most useful thing to teach students. Critical thinking is a skill and a habit that will stick with them for life, and be endlessly useful. Critical thinking should have an extremely high priority in education, at every level, much higher than it has now.Steven Novella, NEUROLOGICAblog

Genau das. Wenn sich zum Beispiel die PegidAfDioten oder Trumpisten mal die Mühe machen würden, die Positionen ihre Idole kritisch zu hinterfragen, würden sie vermutlich die Substanzlosigkeit, Menschenfeindlichkeit und/oder Unfinanzierbarkeit vieler Punkte durchschauen. Egal, ob man die zugrundeliegenden Positionen mag oder nicht, wenn man mal schaut, was diese Schwachstellen am Ende für Lösungen anbieten und diese mal genauer betrachtet, bricht der schöne Schein schnell zusammen.

Leider sind die rechten Demagogen wie Frau von Strolch, Bernd Höcke und Frau Kepetry oder auch St. Rache nicht so blöde wie ihre Anhänger, daher haben sie das Problem mit diesen unbequemen Hinterfragern und Kritikern früh erkannt. Der Narrativ der Lügenpresse, die Angriffe von Seiten der Presse im Vorfeld diskreditieren soll, spielt da genau so rein wie die Taktik, Sachthemen zu einem persönlichen Thema zu machen.

© erzählmirnix

Ich kann die Leute auf solchen Aufmärschen, die nicht interviewt werden wollen, verstehen, schließlich mag niemand bloßgestellt werden. Und bloßgestellt wird man schnell, wenn man einfach nur Sprechblasen und dumpfe, meinungsbasierte Hetze nachplappert. Natürlich kann man sich in einem Diskurs nicht verteidigen, wenn man sich in Wirklichkeit einen Scheiß auskennt und einfach nur die Gehirnwäsche der Hetzer auf dem Podium und ihrer Handlanger in den sozialen Medien nachplappert. Aber, wie bei anderen Themen auch, wird hier nicht die Verantwortung beim einzelnen Dampfplauderer oder bei denen, die ihm diesen Dampf in den Kopf gepustet haben, gesucht, sondern es werden diejenigen, die solche Positionen kritisch hinterfragen, als der Feind dargestellt.

Was sollte ein AfDler jemandem, der ihn mit der Absurdität von Schrödingers Bernd Höckes Asylantenbild (Ist ein arbeitsloser Sozialschmarotzer und gleichzeitig nimmt er den Doitschen ihre Arbeitsplätze weg) konfrontiert, auch sagen?

Schaut Euch die unerträglichen Geiferer an, die bei PegidAfD-Aufmärschen ihren Demagogen lauschen oder auf Fakebook und Twitter den vermeintlichen Gegner mit Hetze, Hass und Gewaltdrohungen überziehen. Das ist kein sachlicher Diskurs mehr, das ist schon lange auf einem persönlichen Level gelandet.

Ich schließe mich auch dem Schlußsatz des Artikels an:

But we also need to make sure this does not become a partisan issue. Teaching critical thinking cannot be seen as an attack against one tribe. Critical thinking is non-partisan. It is a universal skill that everyone should learn.Steven Novella

Ich denke, wenn mehr Leute mal gelernt (und nach der Schule auch weiterhin geübt) hätten, wie man sich mit einer Frage bzw. einem Thema kritisch beschäftigt, hätten die Populisten weniger Zulauf. Am Ende vom Tag gefährdet die Unfähigkeit, kritisch zu denken, auch die Demokratie, da eine Wahl nur funktioniert, wenn die Wahlberechtigten sich damit auseinandersetzen, was sie da wählen und in wie weit das, was die jeweiligen Kandidaten da versprechen, überhaupt machbar ist. Schaut Euch die Trump-Wahl an: Wer sich kritisch mit dem Programm des orangen Horrorclowns auseinandergesetzt hat, ist auf leere Phrasen und unrealisierbare oder unvernünftige Wunschvorstellungen gestoßen. Das scheint aber die Wähler nicht zu interessieren, mehr noch, eine Kritik an Trumpels gemeingefährlichen Aktionen nehmen sie persönlich.

Dieses persönlich-nehmen liegt meiner Meinung nach daran, dass mangels kritischer Reflexion auf der einen Seite und der Tatsache, dass eine verschissene Harmonie-Kultur in Firmen, Universitäten und im privaten Einzug gehalten hat, auf der anderen Seite, jegliche Kritik-Kultur den Bach runtergegangen ist. Wer heute zu viel Kritik übt, passt nicht mehr „in die Vision, die wir uns von unserer Firma haben“ (Grüße an die Gesichter aus den Führungsetagen: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!) oder in den Freundeskreis der Ja-Sager auf Fakebook. All die Safe-Space-Spinner und Harmonie-Süchtlinge werden sich umschauen, wenn die AfD-Pegidastapo vor der Tür steht und sie einlädt, sich doch mal in einem Erziehungslager die neuen Ideen der Höcke-Strolch-St. Rache-Führung anzuhören.

Abschließen möchte ich den vermutlich recht inkohärenten Beitrag heute mit dem Verweis auf einen Artikel von Dr. Nadja Hermann, die in ihrem wunderbaren Blog „erzählmirnix“ immer wieder Musterstücke für kritisches Denken postet: „AfD-Logik überwinden„, aus dem ich auch den Comic oben geklaut habe.

Schönen Sonntag!

PS: Kritisches Denken anzuregen ist übrigens einer der Gründe, warum ich Chaos macht Schule oder solche Veranstaltungen wie die Privacy Week unterstütze: Ich will, dass die Leute informiert werden und angeregt werden, selber ihren Umgang mit (digitalen) Medien zu hinterfragen, quasi mein Beitrag aus den Reihen der Partisanen.

PPS: Thema Safe Space: Am Anfang waren Safe Spaces dafür gedacht, einen sicheren Platz zu schaffen, in dem LBGT-Menschen nicht angefeindet werden und vor Hassrede etc. geschützt wurden. Diesen Gedanken finde ich richtig und wichtig! Ich finde es gut, wenn sich jeder an einem Diskurs beteiligen kann (so er das konstruktiv tun möchte), ohne dass er aufgrund seine sexuellen Ausrichtung, Identität etc. angegriffen wird. Was mir zu weit geht ist, wenn man bestimmte Themen nicht mehr diskutieren kann, weil jeder Idiot und sein Bruder für alles eine Trigger-Warnung braucht oder verstörende Inhalte gar nicht mehr besprochen werden, aus Angst, hinterher könne sich jemand beschweren. Wo, wenn nicht im Umfeld einer Bildungseinrichtung, sollte man denn den Umgang mit kontroversen Themen lernen? Beim AfD-Stammtisch? Auf Fakebook? Wenn ich mal Shaheen Pasha zitieren darf:

College is not a safe space. It was never intended to be. It is a place where debates can turn heated and ugly and the cruel realities of the world come crashing down on students, preparing them for the very real discourse they will face upon graduation. It is a time to grow out of the protective cocoon of childhood and face the fact that the world can be an unpleasant place.Shaheen Pasha, Assistant Professor M.S., Columbia University School of Journalism

Beim Safe Space geht es IMHO darum, dass jemand in einer Diskussion über das Schulfrühstück nicht wegen seiner Geschlechtsidentität, Hautfarbe, Religion oder sonstwas angegriffen wird, sondern nur sein Standpunkt in der Diskussion. Dennoch kann man eine Diskussion über solche Themen wie Religion etc. führen und man sollte auch die Möglichkeit haben, eine polarisierende Meinung zu vertreten.

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April 1

Bunte Blätter für Bildungsferne Schichten – Heute: Die Kronenzeitung und der Hacker – Folge 23

Da isser wieder, der Kronen-Hacker. Während um ihn herum das Geld regnet, welches er vermutlich gerade irgendwelchen Bewerbern aus der Tasche gezaubert hat, starrt er durch seine Maske (obwohl, das sieht eigentlich mehr wie ein Helm aus… vielleicht, falls später noch ein Münzen-Regen kommt?) auf den nicht angeschlossenen Monitor und drückt, mit vom vielen Hacken schon ganz schwarzen Fingern, mehrere Buchstaben auf einmal. All Caps natürlich, dafür sorgt der kleine Finger seiner linken Hand. Apropos Hand: Warum hat der keine Handschuhe an? Wie leichtsinnig!

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März 15

Verschwörungstheorien widerlegt: Adolf ist mit seiner Rechsflugscheibe abgehauen – FAKE!

Wer bis jetzt wußte, das Adi, der alte Sittenstrolch, sich damals mit seiner Reichsflugscheibe vor den Amis in Sicherheit gebracht hat, der irrt!

(Ganzer Beitrag (4:26))

Medienkompetenzübung beenden?

 

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März 4

Was mache ich mit meinem Smartphone, wenn ich in einen Überwachungsstaat einreise?

Vice hat einen Artikel dazu geschrieben und ein Video gedreht:

Leider kann ich das Video nicht vernünftig(er) einbinden, aber mit dem Twitter-Gelöt sollte es dennoch gehen.

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März 2

Ding-Dong, Ding-Dong, wer steht da vor der Tür?

Es sind ein paar Chinesen, mit einem Kasten Bier… oder Spammer, die meine Seite für ihre kriminellen Ziele missbrauchen wollen, wer kann das schon sagen?

Versuche, sich mit meinem User an meinem Blog anzumelden

Diese IP-Adresse gehört, wen würde es überraschen, einer Bude in Hangzhou, Zhejiang, China. Was ich spannend finde ist, dass es sich beim Besitzer der IP-Adresse anscheinend um eine Tochterfirma von Alibaba handelt. 

Aliyun Computing Co., Ltd. designs and develops operating systems for mobiles and tablets. The company is based in Hangzhou, China. Aliyun Computing Co., Ltd. operates as a subsidiary of Alibaba Group Holding Ltd.Bloomberg

Aber ich habe doch gar nichts wichtiges auf meiner Webseite?

Noch nicht, würde der Hacker jetzt sagen 🙂 Der Grund, warum z.B. WordPress-Seiten „gehackt“ werden, ist nicht das, was da jetzt drauf ist, sondern das, was danach auf der Webseite ist. Diese ganze Ransomware muss ja irgendwo gehostet werden, und natürlich will keiner, der sein Geld mit dem Erpressen von Viren-Opfern verdient, bei irgendeinem Provider seine persönlichen Daten hinterlegen, um eine Webseite dort hosten zu können. Außerdem hätte diese auch nicht so viel Traffic wie Du und die Besucher wären erst mal misstrauisch. Wenn sie aber auf Deiner Seite, die sie schon kennen, plötzlich auf eine Eingabeaufforderung stoßen, sind sie eher geneigt, OK zu klicken. Und zack, haben sie einen Virus an der Backe und machen dann noch Deinen Blog dafür verantwortlich – und Du wunderst Dich, warum Dein Blog plötzlich von Google nicht mehr zu erreichen ist und/oder die Besucher von ihrem Anti-Viren-Tool vollgelabert werden, wenn sie zu Dir wollen.

Ebenso zum Kreis der Bedürftigen zählen die Feld-Wald-Und-Wiesen-Spammer. Auch die brauchen eine „Landing-Page“, also eine Webseite, von der die Spam-Opfer dann auf die eigentliche Webseite weitergeleitet werden. Mittlerweile sind schon einige Leute so schlau, nicht auf einen Link in einer EMail zu klicken, wenn das Ziel nur aus einer IP-Adresse besteht oder ihnen Chinesisch vorkommt 😉 Wenn Sie da aber den Namen eines „vertrauenswürdigen“ Blogs lesen, werden sie auch hier eher bereit sein, zu klicken. Und Bäm! landen sie bei www.riesen-penisse-dank-günstiger-kredite.ru und müssen da Viagra und billige Uhren kaufen. Auch nicht schön. Auch hier möchte man als Blogger nicht damit in Verbindung gebracht werden.

OMGWTF oder: Was kann ich jetzt machen?

Naja, traurigerweise ist es nichts neues, dass in Ländern mit niedrigem Lohnniveau, akzeptabler technischer Ausstattung und einer Judikative, die bestenfalls fragwürdig genant werden kann, viele Menschen ihre Kleinkriminalität im Internetz ausleben. Mein Tipp an alle, die nicht so gerne ihren Webspace gratis mit Russen oder Chinesen teilen: Sichert ab, was geht! Ich nutze für WordPress zwei Anti-Spam-Tools (Akismet und Stop Spammers!) und sowie die Zwei-Faktor-Authentifizierung von Google. Dazu sollte man seinen Autoren-Zugang, dessen Username am einfachsten rauszufinden ist, nur mit den nötigsten Rechten ausstatten, falls er doch mal gehackt wird.

Hier ein paar Tipps, angeregt auch durch diesen Beitrag:

  • Auf Google nach site:deine.url suchen. Hier findest Du alles, was Google zu/unter Deiner URL kennt und da kannst Du eventuell sehen, ob es schon Unterseiten gibt, die Du nicht kennst.
  • Schaue regelmäßig in Dein Backend, ob Du Aktivitäten siehst, die Dir auffallen.
  • Schaue mit einem FTP-Client wie FileZilla (gibt es auch als portable Version) mal nach, was sich auf Datei-Ebene so auf Deinem Server tut.
  • Schaue auf die Traffic-Statistiken Deines Hosters, wenn da eine Datei plötzlich Bandbreite verballert, ist das ein gutes Zeichen für Probleme.
  • Fragt Googles Safe Browsing, ob sie Euch schon auf die Schliche gekommen sind 😉
  • Benutzt vernünftige Passwörter! Ich nutze KeePass, um sie zu verwalten, dank Google-Sync-Plugin auf allen meinen PCs (und als portable Version auf einem USB-Stick für Unterwegs). Ja, ich höre schon alle Sicherheitsgurus jaulen, und bin mir einiger Risiken solcher Lösungen durchaus bewusst. Ich bin mir aber auch bewusst, dass der Versuch, in der heutigen Welt für jeden Account, den man irgendwo anlegen muss, ein neues und sicheres Passwort zu verwende, ein feuchter Traum bleibt und die meisten User drei oder vier „Standard-Passwörter“ haben. Das gewöhnt man sich mit solchen Tools wie KeePass ab. Und Passwörter wie Iv;IQRi&a“GK.UNA:u,J merkt sich kein Schwein ohne Tool (das ist ein automatisch generiertes von KeePass)
  • Schalte ab, was Du nicht brauchst. Bei mir kann man sich nicht registrieren, schlicht und ergreifend, weil das nicht nötig ist. Plugins, die ich nicht brauche (oder nur selten) deinstalliere ich, damit keine Dateien herumfliegen, die wer-weiß-was machen. Deaktivieren halte ich (auch weil ich mich nicht auskenne) für gefährlicher, weil sie dann nicht mehr automtisch aktualisiert werden, die Dateien aber trotzdem auf meinem Server liegen und evtl. direkt aufgerufen werden können.
  • Nutze mindestens für den Admin-Zugang Zwei-Faktor-Authentifizierung. Bei WordPress ist das mit Bordmitteln mittlerweile zu machen! Du findest die Option im Benutzer-Profil. Die App fürs Handy, die diese OTP (One-Time-Passwords) dann generiert, gibt es gratis für IOS und Android.

Hafe fun & take care!

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Februar 15

Wer sich in die Küche begibt…

Heute möchte ich nur einen Beitrag auf einer anderen Webseite verlinken. Er ist von Saskie Esken, Mitglied der Verr… SPD und Abgeordnete des Deutschen Bundestages.

Ohne jetzt zu sehr auf Details eingehen zu wollen oder weitere Hintergrund-Infos zu liefern, nur folgendes: Es ist ein lesenswerter Beitrag über Fake News, über Werbung auf Naziportalen und über den Umgang miteinander im Netz. Viel Spass damit.

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Februar 14

Trump vs. Truth: Last Week Tonight with John Oliver (HBO)

Das Video ist wirklich großartig!

Hier ein paar Anmerkungen:

#45 spricht bei 5:17 von einem „GDP below Zero“. Das ist, wie Oliver richtig bemerkt, so gut wie unmöglich. Ich vermute, #45 hat irgendwo die Grafik gesehen, dass das der Zuwachs des GDP unter Obama zu ersten Mal nicht gewachsen sondern geschrumpft ist. Das steht auch auf der Homepage der Weltbank so zu lesen. Dort kann man sehen, dass das auch 1974, 1975, 1980, 1982 und 1991 so war und nicht nur 2008 und 2009. Schaut man sich das tatsächliche GDP (Gross Domestic Product, Bruttoinlandsprodukt) an, sieht man, dass es 2008 und 2009 zwar nicht gewachsen ist, aber mit 14.719 und 14.419 Mrd. US-Dollar durchaus nicht negativ war.

Ab 7:37 spricht Oliver von „Nuclear Triad“. Er kommt zwar später darauf zu sprechen, was das ist, aber nur kurz in einem Werbespot, den er #45 zeigen will, indem er ihn auf den Sendern bucht, die #45 anscheinend regelmäßig schaut. Nuclear Triad ist das Konzept, sein Atomwaffenarsenal so aufzuteilen, dass der Gegner bei einem Angriff nicht alle zerstören kann und damit noch die Möglichkeit eines Vergeltungsschlages besteht, was die Abschreckung erhöhen soll. Ich habe nur einen englischen Wikipedia-Artikel gefunden, aber im Grunde geht es um Atomwaffen in Form von Interkontinental-Raketen, Fliegerbomben und als Raketen, die von U-Booten abgeschossen werden.

Ab 8:20 geht es darum, das #45 sein Briefing offensichtlich über morgendliche Fernsehprogramm bekommt. Fefe hatte da im Januar schon mal auf diesen Artikel in der Washington Post verlinkt, die einen Zusammenhang zwischen #45’s Tweets und dem Programm einiger Sender hergestellt haben. So sad. But true.

10:40 kommen ein paar Stories von der Naziplattform Breitbart-News. Falls jemand glaubt, das wären gefälschte Titel: Nope.

Achtung, Nazi-Propaganda-Links ahead:

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Februar 11

Medienkompetenz #3: Baue Deine eigen NSA

Schöner Vertrag zum Thema Datensammeln im Internet, wie private Daten angeblich anonymisiert verkauft werden und was man dennoch für Schlüsse daraus ziehen kann. Ist auf Deutsch und zeigt meiner Meinung nach recht gut, warum anonymisieren eher mäßig funktioniert und wie man durch Kombination vermeintlich unwichtiger Informationen Rückschlüsse auf den Menschen dahinter ziehen kann.

Beschreibung und Informationen vom Urheber: CCC
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Februar 9

Words of Wisdom über den Umgang mit #45

CEO of King Center and Daughter of Dr. Martin Luther King and Coretta Scott King, @BerniceKing, posted this on her Facebook page tonight:

 

Yashar via Matthew Mercer

Ich denke, davon kann ich Ratschlag Nummer 1 sofort umsetzen und den Amerikanischen Horroclown aka Das Trumpeltier in Zukunft #45 nennen. Auf Ratschlag Nummer 3 bin ich auch schon gekommen, tatsächlich hat Diskutieren mit solchen Leuten keinen Sinn. Ob nun #45-Supporter, PegidAfD-Amöben oder Nazi-Gezuppel wie dieser Spencer – intellektuelles duellieren mit Unbewaffneten ist unehrenhaft. Oder, um es anders zu formulieren: Diskutieren mit Nazis ist wie mit einem Käsehobel onanieren: Nicht sehr unterhaltsam aber unheimlich schmerzhaft.

Bei Ratschlag Nummer 4 („Focus on his politics, not his orange-ness and mental state“) bin ich mir unsicher. Ob er nun orange ist oder nicht ist mir egal, aber seinen Geisteszustand sollte man schon im Auge behalten, der Typ hat schließlich eine eigene Armee, die anderen gerne mal Demokratie bringt, wenn er sie für „bad Hombres“ hält.

Nummer 8, „Be careful not to spread fake news. Check it“, kann man nicht laut genug sagen. Viele Scheiße, die von Pickeln am Arsch der Deutschen aka PegidAfD in den Umlauf gebracht wird, wird von ansonsten nicht ganz blöden Leuten ungeprüft verteilt. Macht Euch nicht zum Handlanger der Blöden, prüft, was ihr teil!

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