Dezember 6

Über die Macht von Big Data und Psychografie im Wahlkampf

In der Zeitschrift „Das Magazin“ erschien ein Artikel mit dem Titel „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt“. Darin wird über den Psychologen Michal Kosinski berichtet, der eine Methode (mit)entwickelt hat, anhand von Facebook-Likes (und anderen Daten) Menschen zu analysieren.

Money-Quote:

„Bald kann sein Modell anhand von zehn Facebook-Likes eine Person besser einschätzen als ein durchschnittlicher Arbeitskollege. 70 Likes reichen, um die Menschenkenntnis eines Freundes zu überbieten, 150 um die der Eltern, mit 300 Likes kann die Maschine das Verhalten einer Person eindeutiger vorhersagen als deren Partner.“

Dieser Text ist wirklich lesenswert, weil er einem die Augen öffnen kann, was mit „Big Data“ alles so geht.Richtig lecker wird es aber erst, wenn man sich das hier verlinkte YouTube-Video dazu ansieht:

In a 10 minute presentation at the 2016 Concordia Summit, Mr. Alexander Nix discusses the power of big data in global elections. Cambridge Analytica’s revolutionary approach to audience targeting, data modeling, and psychographic profiling has made them a leader in behavioral microtargeting for election processes around the world.

Das Video zeigt einen Vortrag von Alexander Nix, CEO von Cambridge Analytica, die mit den Medthoden von Kosinski zuerst Ted Cruz gepusht haben und dann Teil von Donald Trumps Wahlkampfmaschien wurden. Zum Zeitpunkt des Videos war das Ergebnis der US-Wahl noch nicht bekannt, dennoch wirklich interessant anzuschauen.



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Veröffentlicht6. Dezember 2016 von Frank in Kategorie "Allgemein", "Big Data", "Netzpolitik", "Psychologie