Februar 27

Musike am Montag: Die Gerd Show – FKK

Buyaka! Buyaka!

Text:

Liebe Freundinnen und Freunde
der Klasse von 99,
macht euch frei.
Am besten jetzt gleich.
Wenn ich euch einen wichtigen Ratschlag
für euer persönliches Wohlbefinden geben darf,
dann diesen:
Die langfristigen Vorteile von FKK
sind von Wissenschaftlern bewiesen worden.
Der Rest meiner Ratschläge
beruht auf meinen eigenen, persönlichen Erfahrungen.
Hier sind einige Tipps
für jeden Einzelnen:
Lass einfach mal Fünfe grade sein.
Hab Spaß an deinem Körper.
Benutz ihn wann immer es geht.
Treib gemischten Mannschaftssport,
mit Trikottausch, zusammen duschen, und allem Pipapo.
Schwitz.
Geh voll aus dir raus.
Swing.
Im Grunde musst du nur dir selbst treu bleiben.
Wenn du das hingekriegt hast,
verrat mir wie.
Gönn dir was.
Kauf dir im ALDI die Mortadella mit Gesicht;
Das Auge isst mit.
Finde dich gut.
Stell dich bei Familienfotos ganz nach vorn.
Zieh dir’n abgespaceten Fummel an
und stell die Optik auf unendlich.
So fällst du auf
wenn’s mal ’ne Erbschaft zu verteilen gibt.
In 20 Jahren wirst du auf diese Bilder zurückschauen
und dich in einer Weise sehen,
die dir unbegreiflich cool erscheint.
Sei unbestechlich und standhaft.
Gib leere Eierkartons zurück,
und überhaupt:
Kauf nur Eier von antiautoritären Hühnern.
Ob braun oder weiß,
egal, der Charakter zählt!
Schreib Liebesbriefe auf deinen Kontoauszügen
wenn du’s dir leisten kannst.
Damit bist du ganz weit vorne.
Denk immer daran:
Es gibt nichts Wichtigeres als Freundschaft.
Halt an deinen alten Freundschaften fest, pflege sie!
Bemüh dich um immer neue Freunde, so viele wie möglich.
So wirkst du bei Außenstehenden beliebter.
Sei weltoffen.
Wenn’s dir beim Chinesen geschmeckt hat,
lass einen fahren, dass die Kimme föhnt.
Sei selbstbewusst, lass die Wände wackeln.
Das befreit, und ist ein Lob für den Koch.
Also: Lasst Dampf ab, Brothers and Sisters.
Benutze Schnellrestaurants.
Kein lästiges „Bitte“ und „Danke“,
stabile Schnitzelpreise,
der Doppelkorn zieht dir die Falten aus dem Sack.
Schenk der Bedienung ein Lächeln, oder einen Zungenkuss.
Das solltest du beim Kebap-Mann aber vor dem Essen tun.
Geh aus dir raus.
Tanz den Ententanz und ruf laut:
„Hey ho, let’s go!“, oder „Buyaka buyaka!“
Fühl dich sexy dabei, Motherfucker.
Zieh deine Hose nicht sofort wieder an.
Mach die Nacht zum Tag.
Kümmer dich um die Frau deines Nachbarn;
Er hat Schichtdienst.
Geilomat
Mach Dir keine Sorgen.
Alles ist gut.
Du bist gut.
Du bist das Zentrum deines eigenen Kosmos.
Aber halt den Ball flach.
Versuch nicht die Abseitsregel zu erklären,
wenn du selbst keine Ahnung davon hast.
Bleib sauber,
Geruch und Fettfilz unten rum törnen echt ab.
Denk immer daran:
Schmuck ist nicht an jeder Stelle schön.
Und wenn Du damit mal hängen bleibst,
läuten die Glocken zum jüngsten Gericht.
Lass dir keinen einzelnen Schuh andrehen,
kauf immer zwei, die möglichst gut zueinander passen.
Rasier das Gestrüpp von den Beinen und aus den Achseln,
damit du siehst, wie das kommt.
Aber… lass Dir mal’n Schnurrbart stehen,
damit du weißt, was ich meine,
wenn vom „Schenkelbesen“ die Rede ist.
Hau mal so richtig auf die Kacke,
mit allen Schikanen.
Sei kein Mönch,
das Leben ist zu kurz für Abstinenz.
Wenn Du morgens Karussel fährst,
stell einfach ein Bein aus dem Bett,
aber tret nicht in den Eimer.
Respektier das Alter.
Fahr Senioren einfach nach Hause
und gib richtig Kette dabei.
Fahr links.
Lass ordentlich Gummi auf der Straße,
und nimm die Kurven schnittig.
Das imponiert,
und vermittelt eine flotte Lebenseinstellung.
Das Leben is schön!

Text gefunden auf Songtexte.com


Schlagwörter: ,
Copyright 2017. All rights reserved.

Veröffentlicht27. Februar 2017 von Frank in Kategorie "Maybe Funny", "Musik", "Philosophie

2 COMMENTS :

    1. By Frank (Beitrag Autor) on

      Laut Interwebs hat dieser Knaller-Hit am 23.08.1999 die deutschen Charts gestürmt. Im Grunde leiste ich hier einen Beitrag gegen das Vergessen alter Kulturen oder so 😀

Kommentare sind geschlossen.