Februar 27

Musike am Montag: DTH – Liebeslied

OK, ist schon Dienstag, aber Fuck, Punk hat kein MHD 😀 Außerdem habe ich das Lied grade wiederentdeckt und höre es im Loop, die Lautstärke bis 11 aufgerissen.

1987 auf dem Album „Bis Zum Bitteren Ende“ erschienen und aktueller den je.

Es war so schnell, wie alles begann,
ein fliegender Stein als Kampfsignal.
Auf einmal war die Hölle los,
ein Wechselbad zwischen Angriff und Flucht.
Wasserwerfer peitschen Dich,
Tränengas beißt im Gesicht.
Schaufensterscheiben, nur noch Splitter aus Glas,
Wagen völlig ausgebrannt.
Befehl an alle: „Bleibt besser klug!
Schließt Euch ein, macht die Augen zu!“

Und aus dem Radio kommt ein Liebeslied.
Und in der Fernsehshow bringen sie ein Liebeslied.

Vor Deiner Tür, in Deinem Ort
ist Gerechtigkeit nur ein Wort.
Befehl an alle: „Bleibt besser klug!
Schließt Euch ein, macht die Augen zu!“

Und aus dem Radio kommt ein Liebeslied.
Und in der Fernsehshow bringen sie ein Liebeslied.
Und aus dem Radio kommt ein Liebeslied.
Und in der Fernsehshow bringen sie ein Liebeslied.

Die Sonne scheint am Morgen danach,
wie ein Kuss beginnt der Tag.
Der Kaffee ist gut, die Zeitung frisch,
zählt die Opfer am Frühstückstisch.

Und aus dem Radio kommt ein Liebeslied.
Und in der Fernsehshow bringen sie ein Liebeslied.
Und aus dem Radio kommt ein Liebeslied.
Und in der Fernsehshow bringen sie ein Liebeslied.
Und aus dem Radio kommt ein Liebeslied.
Und in der Fernsehshow bringen sie unser Lied.

Die Toten Hosen
Katgeorie:Gegen Nazis, Musik | Kommentare deaktiviert für Musike am Montag: DTH – Liebeslied
Februar 21

Aus dem „Buch der coolen Leute“: Jack Ma

Heute möchte ich Euch Jack Ma aka Feng Qingyang vorstellen. Er ist der Gründer der Alibaba Group, mir am ehesten bekannt durch AliExpress, wo ich all meine schönen China-Gadgets kaufe.

Wie man an seinem Spitznamen sehen kann, steht er auf Kung-Fu. Der Spitzname sollte zwar allgemein bekannt sein, dennoch hier eine Quelle:

As a child he loved martial arts and kung fu novels. He gives employees kung fu nicknames and calls himself „Feng Qingyang,“ which, according to The Financial Times, „comes from a reclusive swordsman character who was unpredictable and aggressive.“Artikel im Forbes

Ich würde zwar eher mit der Wikipedia-Erklärung „His name is derived from a line in the Classic of Poetry used to describe refreshing weather“ gehen, aber die Kung-Fu-Geschichte ergibt auch Sinn. Anscheinend hat sich Jack Ma 2017 wohl einen Traum erfüllt und seine Kohle (oder die seiner Firma) genutzt, um sich selber eine Hauptrolle in einem Kung-Fu-Streifen Namens Gong Shou Dao zu verpassen. Den fand ich recht unterhaltsam (sind ja auch nur 22 Minuten) und möchte ihn Euch nicht vorenthalten:

Auch sonst schreckt der gute Mann nicht vor künstlerischen Einlagen zurück:

On September 8 2017, to celebrate Alibaba’s 18th year of establishment, Ma appeared on stage and turned the event into a ‚Thriller‘ with a Michael Jackson inspired performance. This isn’t the first time Ma has performed at an Alibaba event. He performed part of „Can You Feel The Love Tonight“ at the 2009 event while dressed as heavy metal lead singer.Englischsprachiger Wikipedia-Eintrag zu Jack Ma

Last but not least scheint er eine philantrophische Ader zu haben, welche, oh Ironie, auch in der Begründung zur Auszeichnung als Man of The Year 2013 der Financial Times erwähnt wird.

„In China, because of problems in water, air and food safety, in 10 or 20 years we will face a lot of health problems, like increased cancer. So that is one area where I will invest my money and time,” Mr Ma said in a telephone interview last week. “My second focus is people’s culture and education – if we don’t do this then young Chinese people will grow up with deep pockets but shallow minds.”Financial Times

Alles in allem scheint er ein würdiger Kandidat für einen Eintrag ins Buch der coolen Leute zu sein.

Katgeorie:Buch der coolen Leute© | Kommentare deaktiviert für Aus dem „Buch der coolen Leute“: Jack Ma
Februar 12

Musike am Montag: Adam – Go to Go

Eine niederländische Girl-Band singt ihr Lied. Anscheinend ist aber mit ihrem Sitzmöbel was nicht in Ordnung. Vice hat die Damen dazu mal befragt. In dem Artikel wurde übrigens auch auf Hysterical Reading hingewiesen, was man sich auch mal anschauen kann, wenn man mag. Hier ein Link zu Teil 1, in dem die leicht abgelenkte Dame „Necrophilia Variations“ von Supervert vorliest. Whatever that is. Original-Upload hier, aber der hat zu leisen Ton.

 

Katgeorie:Musik | Kommentare deaktiviert für Musike am Montag: Adam – Go to Go
Februar 6

Filmtipp: Herbert

Herbert ist ein harter Kerl. Der ehemalige Boxer verdient sein Geld als Trainer, Türsteher und mit dem Eintreiben von Schulden für seinen Boss. Das Blatt wendet sich, als ihm ALS diagnostiziert wird, eine Krankheit, bei der sich die Muskeln vollständig zurückbilden. Mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert, versucht Herbert, die Fehler der Vergangenheit wieder geradezubiegen.Beschreibung bei Arte

Noch bis zum 07.02. bei Arte in der Mediathek, wird wohl am 21.02. nochmal gesendet.

via Fernsehersatz

Katgeorie:Beiträge in Moll, Filmtipp | Kommentare deaktiviert für Filmtipp: Herbert
Februar 2

Erfreuliches zum Freitag: Agnes bemalt in der Pension ihr Dorf

Foto by Antonin Vrba

Im dem kleinen tschechischen Dorf Louka, im südlichen Mähren, hat sich Agnes Kasparkova das Ziel Gesetzt, ihr Dorf zu verschönern. Die ehemalige Arbeiterin aus der Landwirtschaft hat in der Pension ein neues Hobby entdeckt: Street-Art im Old-School-Style. Mit über 90 nutzt sie ihre freie Zeit, wenn das Wetter es zulässt, und bemalt Gebäude in ihrem Dorf mit traditionellen Mustern. Respekt!

Foto by Obec Louka

 

Foto by Obec Louka

 

Hier gibt es mehr Bilder (englische Seite)

via fernsehersatz

Schönes Wochenende!

Katgeorie:Buch der coolen Leute©, Gründe, auf diesem Planeten zu bleiben, Kleiner Drei, Punk | Kommentare deaktiviert für Erfreuliches zum Freitag: Agnes bemalt in der Pension ihr Dorf
Januar 31

Frage zum Tage: What if you woke up and your nipples were completly gone?

Die Frage zum Tage kommt heute von Chris William und er hat sie an Mr. Sark und APL Fisher gestellt (wer auch immer die beiden sind):

 

 

Frage nochmal zum Nachleses

What if, man, what if…

YouTube Video hier mit mit Timecode, Rest des Streifens hat auch seine Momente.

PS: Danke an pr0verter für’s Umwandeln.

Katgeorie:Maybe Funny, WTF | Kommentare deaktiviert für Frage zum Tage: What if you woke up and your nipples were completly gone?
Januar 30

Neues Mail-Abonnier-Plug-In

Das betrifft zwar nur zwei oder drei Personen, aber das sind auch nahezu 100% meiner regelmäßigen Leser: Ich habe mich von JetPack befreit, weil die mir zu undurchsichtig waren, was das Handling der Daten angeht. Ich nutze nun ein Plugin (mit dem sprechenden Namen „Email Subscribers„), welches die Daten bei mir behält (soweit ich das überblicke) und mich unabhängig von anderen Webseiten macht. In diesem Zuge ist leider die Mail-Abonnenten-Liste verlustig gegangen. Wenn Du also das Blog mal per Mail abonniert hattest, würde ich Dich bitten, Dich neu über das Widget an der Seite anzumelden. Danke!

Katgeorie:Hausmeisterei, Technisches | Kommentare deaktiviert für Neues Mail-Abonnier-Plug-In
Januar 30

Fat-Cat-Day & Bonis für die Elite.

Das Konzept des Fat-Cat-Days kannte ich noch gar nicht. Erfunden bzw. erdacht von einem britischen Think-Tank ist es der Tag im Jahr, an dem ein Vorstandschef so viel Geld verdient hat, wie ein durchschnittlicher britischer Vollzeitbeschäftigter im ganzen Jahr. Dieses Jahr war es der vierte Januar. Da hatten die fleißigen Bienen aus der Chefetage etwa 33.000€ „erwirtschaftet“. Wenn man den Neujahrstag noch abzieht, haben sie dafür knallharte drei Tage gebuckelt. Setzt man 12 Stunden am Tag an (höhöhö… als ob…), dann macht das abzüglich Mittagspausen einen guten Tausender die Stunde. Bestimmt gerechtfertigt. In Österreich ist das laut Standard deutlich besser, hier müssen die Cheffinenzen sich anstrengende sechs Arbeitstage reinknien – alles Kandidaten für die Hackler-Regelung. Details zum Thema Fat-Cat-Day gibt’s in einem Artikel des Standards.

Wo wir grade beim Thema sind: Die Deutsche Bank hat ihren Bankstern für 2017 mehr als eine Milliarde Euro Bonis gezahlt. Im Grunde nicht viel, das können 1250 Supermarkt-Verkäuferinnen auch gemeinsam beiseite legen. Wenn Sie 46 Jahre jedes Jahr 220 Tage â acht Stunden arbeiten gehen. Und ihre geschätzten 10 Euro pro Stunde immer komplett auf die Bank bringen. Das Ganze ist auch eigentlich nur deshalb in die Presse gekommen, weil die Deutsche Bank letztes Jahr Verluste gemacht hat und dennoch die Bonis von 500Mio auf über eine Milliarde angehoben hat. 2015 waren es allerdings stolze 2,4 Milliarden Euro, das wird die Herren über das Gröbste hinweggetröstet und geholfen haben, die harte Zeit zu überstehen.

Begündung der Bankster war, da würden „die besten Leute gehen“, wenn sie nicht gezahlt hätten. Sie haben mit diesen „besten Leuten“ allerdings Verluste gemacht, in anderen Branchen würden einige Leute da vielleicht eine Diskrepanz sehen, aber Bankster haben sich ja noch nie für Logik oder Verhältnismäßigkeit interessiert. Wenn meine Gelddruckmaschine Verluste machen würde, würde ich ja denken, dass die besten Leute wohl schon letztes Jahr gegangen sind…

Quelle u.a. der ORF

Zum Abschluss noch folgendes „Werbeplakat“ einer Künstlergruppe, dass mich an den Wahlkampf die letzten Wochen und diese Geschichten denken lässt:

Es handelt sich anscheinend bei diesen Postern um eine Aktion der Künstlergruppe Dies Irae (Fakebook-Link), hier gibts mehr von Ihnen.

Katgeorie:Kapitalismus stinkt, Raunzerei, Wirtschaft | Kommentare deaktiviert für Fat-Cat-Day & Bonis für die Elite.
Januar 29

Musike am Montag: Konny – Ich bin Punk und kein Seemann

Liedtext

Knaller! Habe Konny Kleinkunstpunk leider jetzt erst entdeckt, der macht wirklich geiles Zeug! Alle Alben findet Ihr unter www.turgutz.de, dort könnt Ihr sie herunterladen. Wenn Ihr könnt, lasst Ihm ein paar Euro da, das ist es wirklich wert!

Katgeorie:Buch der coolen Leute©, Musik, Punk | Kommentare deaktiviert für Musike am Montag: Konny – Ich bin Punk und kein Seemann