April 22

Spieletipp: Monument Valley

Ja, ich weiß, ich bin vermutlich mal wieder der Letzte, der das Spiel „Monument Valley“ mitbekommen hat, aber dennoch möchte ich es hier noch mal empfehlen. Kostet 2.99€ für Android  (oder mit Apple-Luxus-Steuer 3,99€, zum selben Preis auch für Randgruppen-Plattformen erhältlich, Links alle auf der Webseite) und ist meiner Meinung nach das Geld total wert (auch wenn man ein Luxus-Gerät sein Eigen nennt). Es gibt wohl Kritiker, denen das für ca. 1,5-2h Spielspass zu wenig ist, finde ich aber nicht, weil es wirklich mehr als gut gemacht ist.

Im Grunde ist es eine Art 3D-Puzzle-Spiel, wobei es absolut keine Hektik gibt, man kann alles in Ruhe ausprobieren. Was mit neben der netten Atmosphäre am besten gefallen hat, ist wie sie mit der Perspektive spielen (im Video gibt es bei 00:20 eine Szene, die das gut zeigt). Lustigerweise war es bei mir so, dass ich hinterher, also wenn ich den Weg dann gefunden habe, mir nicht mehr sicher war, wie ich das übersehen konnte, das ging so weit, dass ich teilweise der Meinung war, das Level hätte sich verändert (hat es nicht).

 

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April 20

Science – It works, bitches! Heute: Bis einer heult!

So, Science, huh? Was für eine tolle Sache, amiright? Wir können Menschen heilen, Hochhäuser und Raketen bauen oder den Hunger der Welt lindern. ODER… wir können einen Laser basteln, der versucht, uns in die Augen zu leuchten. Letzteres bringt die Menschheit möglicherweise nicht so viel weiter wie, sagen wir mal, die Erfindung des Rades oder der Lieferpizza, aber kann dennoch dazu beitragen, einem den Tag zu verschönen. Außer man ist der, der ein paar Tage lang lauter blinde Flecken im Sichtfeld hat, dann vielleicht nicht so. Oder gerade dann, was weiß man schon.

Video von Michael Reeves (@michaelreeves08) via Geekologie

Titelzitat von Richard Dawkins

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April 17

I see the bad moon arising…

Ich würde mir wünschen, jedem, der in Westeuropa lebt, eine doppelte (oder nur die Türkische) Staatsbürgerschaft hat und mit „evet“ gestimmt hat, ggf. die Zweite wegzunehmen und ihn in die Türkei abzuschieben. Wer Scheiße säht, soll Scheiße ernten. Sich hier in Freiheit zu bewegen und anderen in seinem „Heimatland“ per Abstimmung eine Diktatur unter Erdolf Kurdenslayer (#IrrervomBosporos) zu verschaffen, ist einfach abartig.

© HoGeSa

Kommentar von Lenz Jacobsen in der Zeit: Der Tod der türkischen Republik.

 

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April 13

Maker Faire© Vienna 2017

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Maker Faire© in Wien! Am 20. und 21.05. findet die Veranstaltung diesmal in der METAStadt statt. Angekündigt für dieses Jahr sind um die 900 Maker (2016: 240), die ihre Projekte an ihren Ständen präsentieren. Laut Veranstalter sind die Highlights dieses Jahr die Magic Candy Factory (wer auch immer das Video auf deren Startseite eingebunden hat, gehört geboxt), die einen 3D-Drucker für Süßigkeiten präsentieren und „Die Herde der Maschinenwesen“, eine Gruppe von Robotern aus Fahrradteilen. Da hatten sie letztes Jahr so ein Kapelle aus Robotern, die waren auch ganz nett, sicher interessanter für Kinder, aber auch für erwachsene Bastler beeindruckend, wie viel Zeit und Energie in das Projekt gesteckt wurde.

Logo Maker Faire Vienna

Dazu gibt es 50 Workshops, 38 Vorträge (2016: 32/27) und man kann an vielen Ständen selber was machen. Ich habe letztes Jahr zwei Hacklaces zusammengelötet, war eine nettes Spielzeug. Alles in allem fand ich die Veranstaltung durchaus interessant, natürlich decken die diesmal 900 „SelbermacherInnen, Kreativköpfe und Technik-enthusiastInnen“ ein breites Spektrum ab, 2016 von irgendwelchen komischen Alkohol-Misch-„Robotern“, die mich jetzt wenig fasziniert haben, über leicht verpeilte Hobby-Projekte, die vermutlich nicht über das Anfangsstadium hinwegkommen werden; Batik-Bärbel, die ihre selbstgetöpferten Ohrkerzen herzeigt bis hin zu wirklich coolen Sachen – entweder Leute, die richtig geilen Scheiß selber gemacht haben oder auch Hersteller von Gadgets, die aktuelle Technik schön und informativ präsentieren.

Die letzten beiden genannten Gruppen waren für mich auch der Grund, warum ich dieses Jahr wieder hin will. Es macht Spass, mit den Entwicklern oder ambitionierten Bastlern über ihre Ideen zu quatschen, die Projekte live zu begutachten und teilweise sogar ausprobieren zu können. Aber das ist halt mein Interessensgebiet, der Vorteil an der breiten Aufstellung ist, dass die Veranstaltung für die ganze Familie geeignet ist: Während die eine sich die 3D-Drucker anschaut, kann der andere sich ein Leder-Halsband klöppeln und die lieben Kleinen können sich derweil unter Anleitung einen Fusionsreaktor aus alten Computerteilen zusammenlöten.

© Samuel Colombo

Dieses Jahr soll der Schwerpunkt auf Virtual Reality liegen, ich weiß nicht, was es letztes Jahr offiziell war, aber ich würde auf 3D-Drucker tippen. Es macht sicher mal Spaß, VR auszuprobieren, ob man da jetzt außer Handy-am-Kopf-Befestigungsbrillen viel selbstgebautes sehen wird, wird sich zeigen. Als zweiten Schwerpunkt (wie viele Schwerpunkte kann man eigentlich haben?) geben die Veranstalter „Upcycling – Recycling – Rethinking“, einen Fokus auf Projekte, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen an. Ich denke, das macht durchaus Sinn, sich gerade in der recht schnelllebigen (drei L?) Technik-Szene auch mal damit zu beschäftigen, was mit dem Kram passiert, wenn er veraltet ist. So wie mein scheißteures IPad 1, dass nach kurzer Zeit nicht mehr zu gebrauchen war, weil der Hersteller keinen Bock mehr darauf hatte. DANKE, APPLE!

Die Ticketpreise sind wirklich zivil, im Vorverkauf geht das Tagesticket für einen Erwachsenen bei 9,-€ los, das Familien-Wochenendticket für vier Personen kostet 27,-€, was immer noch OK ist, meiner Meinung nach. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass eine für 9€ am Freitag den Scout macht und dann am Samstag ihre Familie für 18€ herumführt oder so.

Wie dem auch sei, hier kommt noch ein Video von der Veranstaltung 2016, das gibt einen kleinen Überblick über das Event, dazu hat die Webseite auch noch ein paar Infos parat.

See you there!

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April 12

Tool-Tipp: Flowcharts auf draw.io

Ich wollte kürzlich ein Flußdiagramm machen, um ein paar Abläufe in einer Software zu verdeutlichen. Da ich das mit Office nur so meh hinbekommen habe, befragte ich die Ente und sie wies mich auf draw.io hin. Nachdem ich damit nun ein bisschen herumgespiet habe, kann ich es wirklich sehr empfehlen, zumal es gratis ist 🙂

Oberfläche draw.io

Man kann seine Flowcharts online bei diversen Cloud-Diensten wie Google oder Dropbox u.a. speichern. Die Oberfläche funktioniert nach etwas eingewöhnungszeit wirklich gut und bietet tatsächlich einige nette Atomatiken. Die Bibliothek von Symbolen ist wirklich umfangreich, so wie ich das sehe, deutlich umfangreicher als die Bordmittel von Office. Die schon erwähnten Automatiken machen das Leben etwas einfacher und ich habe keine Probleme mit der Stabilität (Firefox 52).

Hier noch ein Video, was in 82 Sekunden einen groben Überblick gibt, wobei es natürlich noch weitere Tutorials etc. zu dem Tool gibt.