April 3

Musike am Montag – Kirchturmkandidaten von Jan Delay

Aktueller denn je….

Lyrics ansehen
Katgeorie:Musik, Philosophie, Wirtschaft | Kommentare deaktiviert für Musike am Montag – Kirchturmkandidaten von Jan Delay
April 2

Kritisches Denken

Mein Lieblingszitat zu dem Thema Kritik ist immer noch folgendes:

Criticism may not be agreeable, but it is necessary.

It fulfils the same function as pain in the human body.

It calls attention to an unhealthy state of things.Sir Winston Churchill

Da mich das Thema schon seit -zig Jahren interessiert, neige ich dazu, auf fast alles zu klicken, was dazu durch meine Filterblase fliegt. So bin ich auch auf Psiram auf diesen interessanten Beitrag im NEUROLOGICALblog der New England Sceptical Society gestossen: „The Need for Ctritical Thinking„.

Moneyquote:

My point here is that (after the basics like reading) teaching critical thinking skills would probably be the most useful thing to teach students. Critical thinking is a skill and a habit that will stick with them for life, and be endlessly useful. Critical thinking should have an extremely high priority in education, at every level, much higher than it has now.Steven Novella, NEUROLOGICAblog

Genau das. Wenn sich zum Beispiel die PegidAfDioten oder Trumpisten mal die Mühe machen würden, die Positionen ihre Idole kritisch zu hinterfragen, würden sie vermutlich die Substanzlosigkeit, Menschenfeindlichkeit und/oder Unfinanzierbarkeit vieler Punkte durchschauen. Egal, ob man die zugrundeliegenden Positionen mag oder nicht, wenn man mal schaut, was diese Schwachstellen am Ende für Lösungen anbieten und diese mal genauer betrachtet, bricht der schöne Schein schnell zusammen.

Leider sind die rechten Demagogen wie Frau von Strolch, Bernd Höcke und Frau Kepetry oder auch St. Rache nicht so blöde wie ihre Anhänger, daher haben sie das Problem mit diesen unbequemen Hinterfragern und Kritikern früh erkannt. Der Narrativ der Lügenpresse, die Angriffe von Seiten der Presse im Vorfeld diskreditieren soll, spielt da genau so rein wie die Taktik, Sachthemen zu einem persönlichen Thema zu machen.

© erzählmirnix

Ich kann die Leute auf solchen Aufmärschen, die nicht interviewt werden wollen, verstehen, schließlich mag niemand bloßgestellt werden. Und bloßgestellt wird man schnell, wenn man einfach nur Sprechblasen und dumpfe, meinungsbasierte Hetze nachplappert. Natürlich kann man sich in einem Diskurs nicht verteidigen, wenn man sich in Wirklichkeit einen Scheiß auskennt und einfach nur die Gehirnwäsche der Hetzer auf dem Podium und ihrer Handlanger in den sozialen Medien nachplappert. Aber, wie bei anderen Themen auch, wird hier nicht die Verantwortung beim einzelnen Dampfplauderer oder bei denen, die ihm diesen Dampf in den Kopf gepustet haben, gesucht, sondern es werden diejenigen, die solche Positionen kritisch hinterfragen, als der Feind dargestellt.

Was sollte ein AfDler jemandem, der ihn mit der Absurdität von Schrödingers Bernd Höckes Asylantenbild (Ist ein arbeitsloser Sozialschmarotzer und gleichzeitig nimmt er den Doitschen ihre Arbeitsplätze weg) konfrontiert, auch sagen?

Schaut Euch die unerträglichen Geiferer an, die bei PegidAfD-Aufmärschen ihren Demagogen lauschen oder auf Fakebook und Twitter den vermeintlichen Gegner mit Hetze, Hass und Gewaltdrohungen überziehen. Das ist kein sachlicher Diskurs mehr, das ist schon lange auf einem persönlichen Level gelandet.

Ich schließe mich auch dem Schlußsatz des Artikels an:

But we also need to make sure this does not become a partisan issue. Teaching critical thinking cannot be seen as an attack against one tribe. Critical thinking is non-partisan. It is a universal skill that everyone should learn.Steven Novella

Ich denke, wenn mehr Leute mal gelernt (und nach der Schule auch weiterhin geübt) hätten, wie man sich mit einer Frage bzw. einem Thema kritisch beschäftigt, hätten die Populisten weniger Zulauf. Am Ende vom Tag gefährdet die Unfähigkeit, kritisch zu denken, auch die Demokratie, da eine Wahl nur funktioniert, wenn die Wahlberechtigten sich damit auseinandersetzen, was sie da wählen und in wie weit das, was die jeweiligen Kandidaten da versprechen, überhaupt machbar ist. Schaut Euch die Trump-Wahl an: Wer sich kritisch mit dem Programm des orangen Horrorclowns auseinandergesetzt hat, ist auf leere Phrasen und unrealisierbare oder unvernünftige Wunschvorstellungen gestoßen. Das scheint aber die Wähler nicht zu interessieren, mehr noch, eine Kritik an Trumpels gemeingefährlichen Aktionen nehmen sie persönlich.

Dieses persönlich-nehmen liegt meiner Meinung nach daran, dass mangels kritischer Reflexion auf der einen Seite und der Tatsache, dass eine verschissene Harmonie-Kultur in Firmen, Universitäten und im privaten Einzug gehalten hat, auf der anderen Seite, jegliche Kritik-Kultur den Bach runtergegangen ist. Wer heute zu viel Kritik übt, passt nicht mehr „in die Vision, die wir uns von unserer Firma haben“ (Grüße an die Gesichter aus den Führungsetagen: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!) oder in den Freundeskreis der Ja-Sager auf Fakebook. All die Safe-Space-Spinner und Harmonie-Süchtlinge werden sich umschauen, wenn die AfD-Pegidastapo vor der Tür steht und sie einlädt, sich doch mal in einem Erziehungslager die neuen Ideen der Höcke-Strolch-St. Rache-Führung anzuhören.

Abschließen möchte ich den vermutlich recht inkohärenten Beitrag heute mit dem Verweis auf einen Artikel von Dr. Nadja Hermann, die in ihrem wunderbaren Blog „erzählmirnix“ immer wieder Musterstücke für kritisches Denken postet: „AfD-Logik überwinden„, aus dem ich auch den Comic oben geklaut habe.

Schönen Sonntag!

PS: Kritisches Denken anzuregen ist übrigens einer der Gründe, warum ich Chaos macht Schule oder solche Veranstaltungen wie die Privacy Week unterstütze: Ich will, dass die Leute informiert werden und angeregt werden, selber ihren Umgang mit (digitalen) Medien zu hinterfragen, quasi mein Beitrag aus den Reihen der Partisanen.

PPS: Thema Safe Space: Am Anfang waren Safe Spaces dafür gedacht, einen sicheren Platz zu schaffen, in dem LBGT-Menschen nicht angefeindet werden und vor Hassrede etc. geschützt wurden. Diesen Gedanken finde ich richtig und wichtig! Ich finde es gut, wenn sich jeder an einem Diskurs beteiligen kann (so er das konstruktiv tun möchte), ohne dass er aufgrund seine sexuellen Ausrichtung, Identität etc. angegriffen wird. Was mir zu weit geht ist, wenn man bestimmte Themen nicht mehr diskutieren kann, weil jeder Idiot und sein Bruder für alles eine Trigger-Warnung braucht oder verstörende Inhalte gar nicht mehr besprochen werden, aus Angst, hinterher könne sich jemand beschweren. Wo, wenn nicht im Umfeld einer Bildungseinrichtung, sollte man denn den Umgang mit kontroversen Themen lernen? Beim AfD-Stammtisch? Auf Fakebook? Wenn ich mal Shaheen Pasha zitieren darf:

College is not a safe space. It was never intended to be. It is a place where debates can turn heated and ugly and the cruel realities of the world come crashing down on students, preparing them for the very real discourse they will face upon graduation. It is a time to grow out of the protective cocoon of childhood and face the fact that the world can be an unpleasant place.Shaheen Pasha, Assistant Professor M.S., Columbia University School of Journalism

Beim Safe Space geht es IMHO darum, dass jemand in einer Diskussion über das Schulfrühstück nicht wegen seiner Geschlechtsidentität, Hautfarbe, Religion oder sonstwas angegriffen wird, sondern nur sein Standpunkt in der Diskussion. Dennoch kann man eine Diskussion über solche Themen wie Religion etc. führen und man sollte auch die Möglichkeit haben, eine polarisierende Meinung zu vertreten.

Katgeorie:DWzS, Medienkompetenz, Philosophie, Psychologie, Social-Schmozial | Kommentare deaktiviert für Kritisches Denken
April 1

Bunte Blätter für Bildungsferne Schichten – Heute: Die Kronenzeitung und der Hacker – Folge 23

Da isser wieder, der Kronen-Hacker. Während um ihn herum das Geld regnet, welches er vermutlich gerade irgendwelchen Bewerbern aus der Tasche gezaubert hat, starrt er durch seine Maske (obwohl, das sieht eigentlich mehr wie ein Helm aus… vielleicht, falls später noch ein Münzen-Regen kommt?) auf den nicht angeschlossenen Monitor und drückt, mit vom vielen Hacken schon ganz schwarzen Fingern, mehrere Buchstaben auf einmal. All Caps natürlich, dafür sorgt der kleine Finger seiner linken Hand. Apropos Hand: Warum hat der keine Handschuhe an? Wie leichtsinnig!

Katgeorie:Medienkompetenz, Raunzerei, WTF | Kommentare deaktiviert für Bunte Blätter für Bildungsferne Schichten – Heute: Die Kronenzeitung und der Hacker – Folge 23
März 31

Mein Geld, meine Daten, meine Privatsphäre!

Wieder einmal gibt es Überlegungen in der EU, gegen das Bargeld vorzugehen. Ich bin ein strikter Gegner der Abschaffung des Bargeldes, eine kurze Erläuterung, warum, habe ich an die Umfrage gehängt, über die ich gleich noch was schreibe:

Ich bin der Meinung, dass eine weitere Einschränkung der Verwendungsmöglichkeiten von Bargeld einen erheblichen Eingriff in mein Recht auf informationelle Selbstbestimmung bedeutet. Ich möchte frei entscheiden können, ob ich beim Einkaufen dem Verkäufer meine Identität mitteilen möchte. Bereits heute verzichte ich auf Kundenkarten, Treueprogramme oder „Payback“-Karten, weil ich Angst vor Datenaggregatoren habe, die meine Einkaufsgewohnheiten sammeln, de-anonymisieren und dann meistbietend verkaufen. Dieses würde ad absurdum geführt, wenn ich stattdessen anhand meines digitalen Zahlungsmittels getrackt werden könnte.

Ich habe nichts gegen bestimmte Obergrenzen, so wie es sie auch heute schon gibt. Alles ab 10.000€ darf meinethalben digital erledigt werden müssen. Ich glaube allerdings fest daran, dass es weder gegen Terrorismus oder Geldwäsche bzw. Steuerhinterziehung hilft.

Terrorismus wird meiner Meinung nach weitgehend aus dem Ausland finanziert, wo solche Regeln entweder nicht existieren oder, wenn der Terror von größeren Organisatoren bzw. Staaten finanziert wird, die Regeln nicht angewendet werden.

Steuerhinterziehung und Geldwäsche wird meiner Meinung nach ebenfalls (zumindest in dem Rahmen, wo es wirklich spannend wird) von Personen mit Zugriff auf andere Ressourcen wie Anwälte, Stiftungen, Briefkastenfirmen etc. betrieben und wird daher durch eine Reduzierung des freien Bargeldverkehrs sicher wenig beeinträchtigt.

Auch wenn der Herr Tychi da spricht, über den ich mir derzeit keine abschließende Meinung gebildet habe, glaube ich, dass dieses Video einen recht interessanten Diskurs zu dem Theme beinhaltet:

(Man kommt an Tichy auch kaum vorbei, wenn man zu dem Thema Bargeldabschaffung Informationen sucht) Was in dem Video so gegen Mitte etwas durcheinander geworfen wird sind Negativzinsen und Inflation, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe:

Negativzinsen haben wir schon, auch wenn es vielleicht noch keine Privatsparer betrifft. Das bedeutet, ich legen 1.000 Euro auf die Bank und habe, nehmen wir mal -0,5% Zinsen an, nach einem Jahr entsprechend nur noch 995€ auf dem Konto. Das kann mir bei Bargeld nicht passieren, das wird höchsten geklaut oder verbrennt bei einem Luftschiffunglück über dem Footballstadion am Neujahrstag, aber es wird von alleine nicht weniger (oder mehr, wenn wir mal eine positivere Zinsentwicklung annehmen).

Inflation heißt, ich habe am Anfang des Jahres 100 Euro und bekomme dafür eine bestimmte Menge Waren, sagen wir der Einfachheit halber, ich bekomme dafür 100 Becher Kaffee beim Spar. Nun setzt die Inflation ein, sagen wir mal ganz reißerisch mit 5% und nehmen an, dass sich die Preise immer live anpassen (in Wirklichkeit passiert das natürlich Schrittweise und wir haben in DACH derzeit eine Inflation zwischen -0,43% (CH) und +0,93% (A)). Damit bekomme ich jedenfalls nach einem Jahr für 100€ nur noch 95,2 Kaffees, und zwar unabhängig davon, ob ich die bar oder mit Karte bezahle. Also: Inflation ist nicht das selbe wie Negativzinsen.

Was auch in dem Video irgendwie nicht angesprochen wird: Bargeldloses bezahlen ist nicht gratis, sondern kostet Geld! Auch hier gilt die goldene Regel „Cui Bono?“, wenn man sich anschaut, wer denn die Abschaffung des Bargeldes betreibt: Neben ganz wenigen Verstrahlten, die das aus Überzeungung betreiben, gibt es meiner Meinung nach zwei Gruppen, die hier lobbyieren. Die stärkste Gruppe sind natürlich alle, die an den Daten interessiert sind, seien es Behörden, die hoffen, Steuerhinterziehungen in den Griff zu bekommen oder Datenaggregatoren, die gerne anhand meiner Einkaufsgewohnheiten wissen wollen, ob sie mir die günstige Krankenversicherung noch anbieten wollen oder lieber keine/eine teurere. Die zweite, vermutlich etwas schwächere Gruppe, sind die, die damit mittelbar Geld verdienen: Payment-Provider, seien es jetzt Kreditkarten-Anbieter, Banken oder auch so Fraktionen wie PayPal. Die nehmen Gebühren fürs Abwickeln, je mehr vom Zahlungsverkehr über sie läuft, je mehr schneiden sie mit. Dass sie die Daten dann noch verhökern, ist quasi das Topping auf dem Eis.

Alles in allem ist das Beschneiden des Bargelverkehrs unterhalb eines sinnvollen Betrages ein reiner Angriff auf meine Datensouveränität, da ich dann im Grunde nichts mehr kaufen kann, ohne, dass mehrere Parteien davon in Kenntniss gesetzt werden, angefangen vom Verkäufer über den Payment-Provider bis zu meiner Bank, und da sind noch nicht alle die eingerechnet, die diese Daten dann später kaufen und weiterverbreiten.

Gerade ist die EU dabei, die Bürger zu befragen, was sie denn so im groben davon halten. Diese Umfrage ist in Deutsch, dauert keine zehn Minuten und ist hier zu finden: KONSULTATION – EU-Initiative zu Beschränkungen für Barzahlungen (Falls Ihr es super eilig habt, hier ein direkter Link zur Umfrage)

Macht da mit! Egal, ob Ihr meiner Meinung seit oder nicht. Wer seine Meinung nicht sagt, darf sich nachher nicht wundern, wenn keiner sich danach richtet!

Leider sind sowohl die Risiko- und Folgenabschätzung als auch die Consultation Strategy in Englisch, aber die Rahmeninformationen, die auf der Webseite und in der Umfrage gegeben werden, reichen aus, damit man weiß, dass man bei der richtigen Umfrage ist 😉 (Und informieren und seine Meinung bilden sollte man eh vorher erledigt haben).

Lesen Sie weiter

Katgeorie:Big Data, Politik, Wirtschaft | Kommentare deaktiviert für Mein Geld, meine Daten, meine Privatsphäre!
März 28

Parallelwelten kurz vorgestellt – Heute: David Sheldrick, 21, besorgt.

David Sheldrick ist besorgt. Sehr sogar. Er erwartet nicht viel vom Leben, wirklich nicht. Im Grunde will er nur Sicherheit. Ok, und ein Haus in der Nähe seines Arbeitsplatzes und zwei Autos. Leider auch Kinder. Auch wenn er die nur haben möchte, wenn er uns seine Ische ihre Jobs behalten können – das Risiko, dass sich die besorgten Gene von David verbreiten, besteht.

Wie dem auch sei. David ist 1995 geboren und zu doof, sich im Internet zurechtzufinden, was er daran festmacht, dass er mit seinem Handy nur arbeiten kann und es nicht schafft, „Bilder mit einem Filter hochzuladen“. David hat man nach zwölf Jahren Schule sein Abitur mehr oder weniger geschenkt, danach hat er an einer privaten FH seinen Bachelor im „International Business“ gemacht und war, wie es sich für ein vermutlich armes Arbeiterkind gehört, Mitglied in einer ebenso vermutlich rechten Studentenverbindung.

Derzeit ist sein Hauptproblem seine finanzielle Misere. Obwohl er und seine Frau beide sicher hart im „International Business“ arbeiten, werden sie zusammen mit lumpigen 5.000€ Netto im Monat abgespeist! Das reicht natürlich für nichts. „Auch die Aussicht, ein Haus kaufen zu können […] ist sehr gering. Wir können und nicht mal ein Auto kaufen.“ Und dabei bräuchte er sogar zwei!

Ganz klar, der Junge leidet und kann es nicht länger aushalten, dass die Leute gegen Globalisierung und Freihandelsabkommen sind und seine Kohle an irgendwelche Rentner verteilt wird, die gerade mal 63 sind. Also wird er sich politisch mal so richtig reinknien. Wenn jemand darauf wetten möchte, dass er sich einer sozialen/linken Partei anschliesst, schickt mit gerne Eure Wett-Angebote, ich persönlich habe da Bedenken, der besorgte David wird sich in seiner Ohnmacht wohl eher den anderen besorgten Bürgern wie Trixi von Strolch, Bernd Höcke und Frau Kepetry anschließen.

 

Link zum orginal Beitrag auf Zeit.de

 

Katgeorie:Philosophie, Social-Schmozial, WTF | Kommentare deaktiviert für Parallelwelten kurz vorgestellt – Heute: David Sheldrick, 21, besorgt.
März 27

Musike am Montag: Hånd in Hånd – Turbobier

Am 18.3. war ich auf diesem Turbobier-Konzert im Flex. Es war ein wirklich geiles Konzert, da aber Gregor Sühs mit diesem Artikel auf Musik News einen sehr guten Bericht mit klasse Fotos geliefert hat, werde ich Euch hier nicht weiter vollschwallern oder mit eigenen Wackelbildchen foltern, sondern komme gleich zum Video zu „Hand in Hand“ von dem Album Irokesentango, eines meiner Lieblingsstücke der Band:

Schönen Start in die Woche!

 

Katgeorie:Musik, Punk | Kommentare deaktiviert für Musike am Montag: Hånd in Hånd – Turbobier
März 18

Mein Schatzssssss…..

Diese Bilder flogen vor zwei Jahren mal durch meine Filterblase mit dem Titel „Children From Around the World With Their Most Prized Possessions“ und damals wie heute halte ich diese Bilder für ebenso schön wie melancholisch:

Wie dem auch sei, ich frage mich manchmal, ob ich so Leute, die zum Beispiel gegen Flüchtlinge sind und meinen, die sollen alle im Meer verrecken oder in ihren zerbombten Städten bleiben, beneiden soll, weil in deren Kopf offensichtlich solche Bilder nicht hängen bleiben oder zumindest keine Empathie auslösen.

Ich kann so ein Bild nicht ansehen, ohne mir Gedanken zu machen, wie das Leben rundherum wohl aussehen mag.

Wie es Eltern gehen muss, die ihrem Kind gerne mehr bieten würden und nicht mal selber das nötigste haben. Wie ich selber handeln würde. Natürlich würde ich auch versuchen, irgendwas zu machen, in ein Land zu kommen, wo es nicht so scheiße ist (wenn ich in all dem Elend nicht schon aufgegeben hätte, aber mit Kindern ist das vermutlich anders).

Aber was, wenn man dann dort beschimpft wird, nicht arbeiten darf und dann, begleitet vom Gejohle des widerwärtigen PegidAfd-Mobs, in ein Flugzeug „nach Hause“ gesetzt wird? Andersrum: Wie kann man sehen, dass so etwas passiert, wie kann man wissen, dass Menschen leiden und sterben und dann solche Fickgesichter wie Bernd Höcke, Frau Kepetry, Hatsche Schtratsche oder diese Nachgeburt Grunz Wilders wählen, die sich für Herrenmenschen halten und selber in Wirklichkeit zum Bodensatz der Menschheit gehören?

There is no sin so great as ignorance. Remember this.Rudyard Kipling

 

Katgeorie:Gegen Nazis, Kleiner Drei, Lupus est homo homini, Philosophie | Kommentare deaktiviert für Mein Schatzssssss…..
März 17

Paketbriefkasten

Ich habe mir vor einem Jahr oder so mal bei Hornbach einen Paketbriefkasten geshoppt. Da ich kein Foto zur Hand habe, habe ich mal gesucht und festgestellt, dass es das selbe Modell auch bei Lidl zu kaufen gab:

Bild von Lidl

Der macht schon einen ganz guten Job. Der Paketbote pack das Paket hinein und kann dann den Griff vorne zudrehen, danach geht der Kasten nur noch mit Gewalt oder Schlüssel auf. Nachteile sehe ich zwei, zum einen kann man immer noch nur ein Paket bzw. nur von einem Lieferdienst etwas bekommen, weil danach ist der Kasten halt zu und zum anderen ist der Kasten in seiner Größe eher beschränkt. Letzteres ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass man das Ding ja auch irgendwo hin bauen muss. Ich habe ein Loch in mein Hoftor geschnitten, aber die Möglichkeit hat wohl nicht jeder. Mir ist es auf jeden Fall mehr als einmal passiert, dass ich Pakete bekommen habe, die nicht in den Paketkasten passten und die ich daher von der Post/DHL Filiale am Arsch der Welt abholen oder, im Falle von UPS, einfach aufgeben musste.

Nun bin ich über eine interessante Alternative gestolpert, die zumindest Teil 2 meines Paketbriefkasten-Problems zu lösen scheint: Paketsafe.net hat einen flexiblen Paketbriefkasten, der im geschlossenen Zustand nicht größer ist als eine Zeitungsrolle:

Der mdr hat auch ein Video dazu gemacht:

Klingt für mich wirklich vielversprechend, ich werde mir so etwas wohl auch mal zulegen und dann noch mal ausführlicher berichten. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass es Zustelldienst-agnostisch ist, nicht wie die Paketbriefkästen der Österreichischen Post, die halt nur für die Post sind, und nicht für andere Dienste.

Das Dingen gibt’s auch bei Amazon, wie gesagt, wenn ich einen habe, schreibe ich noch mal was dazu. Kostet zwar 159,- Euro, aber in Wirklichkeit ist das halb so teuer wie die meisten festen Lösungen und deutlich flexibler. Zum Kabelschloß werde ich vorher noch etwas recherchieren, aber ich denke, der Kasten wäre bei mir an einem Weg, da ist die Chance, dass jemand das aufzwickt auch nicht höher, als das jemand meinen Briefkasten schnell aufhebelt.

Katgeorie:Allgemein, Konsumieren macht glücklich!, Technisches | Kommentare deaktiviert für Paketbriefkasten
März 15

Verschwörungstheorien widerlegt: Adolf ist mit seiner Rechsflugscheibe abgehauen – FAKE!

Wer bis jetzt wußte, das Adi, der alte Sittenstrolch, sich damals mit seiner Reichsflugscheibe vor den Amis in Sicherheit gebracht hat, der irrt!

(Ganzer Beitrag (4:26))

Medienkompetenzübung beenden?

 

Katgeorie:Internetz, Maybe Funny, Medienkompetenz, WTF | Kommentare deaktiviert für Verschwörungstheorien widerlegt: Adolf ist mit seiner Rechsflugscheibe abgehauen – FAKE!