September 25

Am Sonntag sind die Wahlen zum Österreichischer Nationalrat!

Am Sonntag sind Wahlen zum Österreichischen Nationalrat. Nachdem der jüngste Kanzlohr auch der mit der kürzesten Amtszeit war, dürfen die Österreicherinnen nach zwei Jahren schon wieder wählen. Ursache war die Ibiza-Affäre, über die ich mich jetzt nicht weiter auslassen will, auch wenn ich es irritierend finde, mit welchen Scheuklappen die Fans Nationalkonservativer Klientelpolitikerinnen durch die Welt gehen. „Ja, klar, die beklauen und verraten uns, aber es sind wenigstens keine Ausländer!!!11!!elf!“.

Wer sich nicht mehr erinnern kann, wie das denn mit Kanzlerkind Kurz und seinen Buddys so lief, kann sich hier noch mal eine 3-Minuten-Zusammenfassung anschauen:

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

Wer sich das Gestümpere, die ganzen rechten „Einzelfälle“ und weitere Schikanen durch rech…nationalkonservative Klientelpolitiker nicht mehr gefallen lassen will, der sollte sich den Wahltermin am Sonntag, den 29.09.2019, dick im Kalender anstreichen!

Zuallererst gilt natürlich mal: Hingehen! Demokratie funktioniert nicht, wenn keiner mitmacht. Wer darf, aber nicht hingeht, darf hinterher auch nicht rumnölen, dass ihm was nicht passt.

Passend dazu möchte ich Euch eine Partei vorstellen, die ich für leider noch zu unbekannt halte. Auch wenn Ihr sie danach nicht wählen wollt, wisst Ihr dann wenigstens, was Ihr nicht wählt – ihr wisst schon, vong wegen Demokratie und so, wo der mündige und informierte Bürger seine Vertreter wählt. 😉 Also, die Partei der Wahl heißt „Der Wandel„. Auch wenn ich gerne in einem persönlichen Gespräch die Punkte vertrete, möchte ich hier die Kurzfassung aus der Pressemappe zitieren, sonst gerate ich ins stundenlange Schwadronieren:

Das sind unsere Kernthemen.
Leistbares Wohnen: Einige wenige besitzen tausende Immobilien, während die Mehrheit mit
immer unleistbareren Mieten kämpft. Der Markt hat hier komplett versagt. Wohnen ist ein
Grundrecht und muss für alle leicht leistbar sein. Das schaffen wir nur, wenn wir Wohnraum
auch gerechter verteilen. Also Wohnraum denen, die drinnen wohnen und der Gesellschaft.
Zehn Wohnimmobilien pro Person sind genug und so schaffen wir es, Wohnen auch wieder
leistbar zu machen.
Gute Arbeit: Seit 40 Jahren wurde die Arbeitszeit in Österreich nicht mehr verkürzt. Deswegen
haben wir heute hunderttausende Arbeitslose auf der einen Seite und viele im Burnout auf der
anderen. Wir wollen daher eine deutliche Arbeitszeitverkürzung, anständige Löhne und eine
Gewinnbeteiligung, damit die gute Arbeit real wird. Also gehen wir schrittweise zur 21
Stundenwoche (natürlich bei vollem Lohnausgleich), zu einem 1:5 Lohnverhältnis
(Mindesteinkommen 2.000 Euro netto, Höchsteinkommen das Fünffache davon) und einer
Bürgerdividende, die jede und jeder ab Geburt bekommt und Gewinnbeteiligungen aus Firmen
im Gesellschaftsbesitz garantiert.
Mehr Demokratie wagen: Machen wir einen mutigen Schritt nach vorne und ersetzen den
machtlosen und teuren Bundesrat durch einen Bürgerrat als zweite Kammer des Parlaments. In
diesem sitzen künftig 100 per Los gezogene Personen (50 Männer, 50 Frauen) aller
Altersschichten und Lebenshintergründen. Und wir statten den neuen Bürgerrat mit
Machtbefugnissen aus. So muss zum Beispiel jedes Gesetz den neuen Bürgerrat passieren, um
Gültigkeit zu erlangen.
Radikale Klimapolitik: Verschwenden wir keine Zeit mehr damit, Menschen persönlich
Verantwortung für die Klima- und Ökologiekrise zu geben. Gemeinsam mit der
paneuropäisichen Bewegung DiEM25 fordern wir einen Green New Deal, der grüne
Investitionen in neue Infrastruktur und eine dezentrale Energiewende mit der Abkehr vom
neoliberalen Wachstumswahn und einem neuen Begriff von Wohlstand verbindet, der sich am
guten Leben für alle orientiert. Schon morgen könnten wir dafür die ersten Schritte tun:
Jobgarantie, Mindestlohn von 2000 Euro netto und einer 1:5 Lohnregel.

Wer sich für mehr Details interessiert, dem sei hier das Manifest, der Wahlkampf-Flyer und dieses Video von den ORF-Wahlstimmen mit Fayad Mulla, sowie das ausführliche Ask-Me-Anything auf Reddit (/r/austria) empfohlen.

Der Grund, warum ich mich mit dem Wandel angefreundet habe, ist, dass sie sich nicht scheuen, eine Vision zu formulieren, die weiter geht als Wahlprogramme anderer Parteien. Im Angesicht der aktuellen Lage geht es meiner Meinung nach nicht um 2ct mehr oder weniger CO2-Steuer, sondern es müssen große Umbrüche in der Gesellschaft in Angriff genommen werden. Sicher, der Kapitalismus hat uns weit gebracht und wir jammern (noch) auf hohem Niveau, aber es gibt so viele Themen, wo man sich denkt, das kann doch nicht richtig sein (Mehrklassen-Medizin. Pflegenotstand, Umweltverschmutzung, CumEx-Abzocker, Milliarden um Banken zu retten, gerade haben die Deutschen „mal eben“ 380 Millionen über, um eine private Flugzeuglinie zu retten usw. usf.), die aber nicht illegal, sondern die einfach Teil des bestehenden Systems sind, und das kann meiner Meinung nach nicht so weitergehen.

 

Genau wie auf ihrer Plakat-Kampagne hatte ich in den vergangenen Jahren immer wieder Momente, wo ich mir gesagt habe, „Das ist doch nicht normal!“. War es dann aber wohl doch. Entsprechend habe ich mich gefreut, dass der Wandel das so sieht wie ich und nicht nur sagt „das ist nicht normal“, sondern auch „lass uns was dagegen machen!“. Taugt mir halt.

Also, informiert Euch! Am Sonntag wählen gehen ist wichtig, wünschenswert wäre es von meiner Seite, wenn Ihr den Wandel dabei in Betracht ziehen würdet!

September 23

Musike am Montag: POL1Z1STENS0HN – herz und faust und zwinkerzwinker (sic!)

Ja, es ist Rap. Es ist sogar Deutschrap. Damit qualifiziert es sich eigentlich als Musik für Naturburschen(*), oder wie Bruce sagte:

Ausschnitt aus The Last Boy Scout (c) Warner Bros.

ABER! Es zeigt St. Rache im Schlüpper beim Zerbröseln, Pony-Herbert in seiner Lieblingsuniform (neben seinen Buddys im Geiste – Maaßen und Kalbitz) und hat einen coolen Backgroundchor nebst eingängiger Hook. Also, ich mag es, auch wenn es im Genre der Deppenmucke daheim ist. Manchmal ist eben der Inhalt wichtiger als die Form.

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

September 4

Service-Ansage ihres lokalen Regierungs-Franchises

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

(Das Video hat übrigens ordentliche deutsche Untertitel.)

Video via Fernsehersatz

Informationen zum Globalen Klimastreik vom 20.09. bis 27.09. findet Ihr hier: globalclimatestrike.net. Wem das zu radikal ist oder wer glaubt, dass er die paar Jahre bis zum Klimakollaps seinen Arbeitsplatz noch braucht, der kann sich hoffentlich im Oktober aufraffen:

Extinction Rebellion geht zum Beispiel in Wien am 07.10. auf die Strasse, solche Demos finden Weltweit statt, schaut einfach mal bei Euch in der Region.

Ansonsten zur Vorbereitung mal The Day After Tomorrow gucken, der hat zwar keine Handlung, aber man kann mal sehen, wie es so wird, wenn der Golfstrom demnächst* stehenbleibt.

In diesem Sinne, immer schön weiter Basti und seine Nazikumpels wählen, denn: Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut! Und wem, wenn nicht Kickl, wird eine Lösung einfallen, wie man die ganzen schlimmen Klimaflüchtlinge an der Grenze aufhält? Na siehste! Ursachenbekämpfung widerspricht Bastis Klientelpolitik, aber ein paar Ausländer gängeln und nebenbei auch alle anderen überwachen wird uns schon retten! Hurra!

 

(*) Die Schätzungen liegen bei „in 20-100 Jahren“, ich hoffe auf irgendwas in der >50 Jahre, das wäre mir dann egal. Jüngere oder Leute mit Kindern können sich das ja dennoch mal anschauen.

Kinder so:

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

Katgeorie:Beiträge in Moll, Kapitalismus stinkt, Politik, Schweinesystem | Kommentare deaktiviert für Service-Ansage ihres lokalen Regierungs-Franchises
Juli 22

Europa nicht den Leyen überlassen!

Meine These ist ja schon seit geraumer Zeit, dass alles, was links von der NSDAP AfD/FPÖ ist, vor Jahrzehnten von rechten Schläfern unterwandert wurde. Anders ist Linke Politik schon lange nicht mehr zu erklären. Sei es Schröder (SPD), der Hartz 4 einführte und sich dann von den Russen freihalten lässt (*) (Kern, der vorgeblich linke Ex-Kanzler aus Österreich versucht, es ihm nachzutun (*)); die Rot/Grüne Regierung Deutschlands, die einem Angriffskrieg ohne UN-Beschluss zustimmte(*); die „Spitzenpolitikerin“ aus Österreich, die direkt nach ihrer Karriere bei den Grünen zu Novomatic wechselte (*) bis hin zum SPÖ-Politiker, der nach der Ansage der Nazis, vorbeugende Haft für alle Ausländer einführen zu wollen, die ihnen verdächtig vorkommen, statt dagegen zu sein, gleich nachlegte und forderte, eine Sicherheitshaft (ein Schelm, wer da an Schutzhaft denkt) für alle suspekten Leute einzuführen (*).

Alles in allem ein Verein von Sackgesichtern, die seit Jahren ein lustige Mischung aus Nepotismus, Kleptokratie und Klientelpolitk betreiben. Sie machen sich und ihren Leuten die Taschen voll, scheißen auf die Bedürfnisse der Menschen und verarschen uns, wo es geht. Statt Klima- oder Pflegedebatte faseln sie von Migranten (Baby-Hitler Kanzler-Kind-Kurz war das beste Beispiel dafür, er hat das Talent, jedes Thema in drei Sätzen zu einem Asylanten-Problem zu machen) und der Notwendigkeit, den Fortbestand unseres Planeten wirtschaftlichen Sachzwängen unterzuordnen (wenn wir schon untergehen, dann doch wenigstens als Lohnsklaven!).

Aktueller Furz ins Gesicht der Wähler ist die Bestellung von Flinten-Uschi aka Zensursula (*) zur Kommissionspräsidentin der EU. Martin Sonneborn hatte das vor der Wahl ganz gut zusammengefasst:

Quelle: Twitter

 

Was dann passierte:

Gefunden bei r/de

Wer es lieber vorgelesen haben möchte, kann sich hier seinen Redebeitrag dazu im EU-Parlament anhören (nach der Wahl):

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

 

In diesem Sinne: Guten Start in die Woche!

 

Klientelpolitik
Aus der Wikipedia: „Klientelpolitik bezeichnet die Verfolgung einer Politik unter Ausklammerung des Gemeinwohls. Die handelnden Akteure verfolgen zu Gunsten ihrer Klientel eigene Interessen und treffen Entscheidungen, die auch zu Lasten der Allgemeinheit gehen können. Der Ausgleich verschiedener Teilinteressen wird zu Gunsten eines Einzelinteresses vernachlässigt.“
Ich denke, das fasst unsere Regierungen ganz gut zusammen.

 

Katgeorie:FCK AFD, Kapitalismus stinkt, Politik, Schweinesystem | Kommentare deaktiviert für Europa nicht den Leyen überlassen!
Mai 27

Musike am Montag: Knorkator – Wir werden

Nu waren ja EU-Wahlen am Wochenende, die FPÖ hat kaum verloren, die Konservativen haben massiv gewonnen – ok, auch die Grünen, aber wie der gute CDU-Politiker Burkard Dregger so schön sagte: „Den Grünen ist das Geschäft mit der Angst am besten gelungen. Sie haben die Angst vor dem Klimawandel in Zustimmung ummünzen können“, erklärte er. „Diese Ängste haben gerade im Endspurt des Wahlkampfes die Ängste vor Terror und Kriminalität übertroffen.“ Ja, die linksgrünversifften Fearmonger haben wieder ganze Arbeit geleistet, in dem sie uns Glauben machten, wir bräuchten den Planeten dringender als geschlossene Grenzen, Xenophobie oder Kürzungen bei der Unterstützung der sozial schwachen. Pfft. Naja, wie dem auch sei. Nachdem ich mir nun sicher bin, das rechte Wähler komplett erkenntnisresistent und die Generationen nach mir alle so richtig gefickt sind, hier etwas Musike:

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

Ich wünschte, ich könnte Nicos positive Haltung teilen:

Bildquelle ARD/Facebook

In diesem Sinne: Schönen Start in die Woche & Ibiza, Ibiza, Antifascista!

Katgeorie:FCK AFD, Musik, Politik | Kommentare deaktiviert für Musike am Montag: Knorkator – Wir werden
Dezember 21

Greta kackt dem Weltklimagipfel verbal auf den Tisch

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

Während wir hierzulande (AT) von einem Burschi mit Segelohren an die Industrie verhökert werden, scheint die Jugend in Schweden noch nicht ganz verloren zu sein. Die Aktivistin Greta Thunberg hatte die Gelegenheit, vor dem Weltklimagipfel in Polen ein paar Worte zu sagen. Das hat sie dann auch gemacht, und das, was sie gesagt hat, hatte mehr Hand & Fuß als alles, was ich aus Basti & Bumstis Mund je gehört habe:

My name is Greta Thunberg. I am 15 years old, and I’m from Sweden. I speak on behalf of Climate Justice Now! Many people say that Sweden is just a small country, and it doesn’t matter what we do. But I’ve learned that you are never too small to make a difference. And if a few children can get headlines all over the world just by not going to school, then imagine what we could all do together if we really wanted to.
But to do that, we have to speak clearly, no matter how uncomfortable that may be. You only speak of green eternal economic growth because you are too scared of being unpopular. You only talk about moving forward with the same bad ideas that got us into this mess, even when the only sensible thing to do is pull the emergency brake. You are not mature enough to tell it like it is. Even that burden you leave to us children.
But I don’t care about being popular. I care about climate justice and the living planet. Our civilization is being sacrificed for the opportunity of a very small number of people to continue making enormous amounts of money. Our biosphere is being sacrificed so that rich people in countries like mine can live in luxury. It is the sufferings of the many which pay for the luxuries of the few.
The year 2078, I will celebrate my 75th birthday. If I have children, maybe they will spend that day with me. Maybe they will ask me about you. Maybe they will ask why you didn’t do anything while there still was time to act. You say you love your children above all else, and yet you are stealing their future in front of their very eyes.
Until you start focusing on what needs to be done, rather than what is politically possible, there is no hope. We cannot solve a crisis without treating it as a crisis. We need to keep the fossil fuels in the ground, and we need to focus on equity. And if solutions within the system are so impossible to find, then maybe we should change the system itself.
We have not come here to beg world leaders to care. You have ignored us in the past, and you will ignore us again. We have run out of excuses, and we are running out of time. We have come here to let you know that change is coming, whether you like it or not. The real power belongs to the people.
Thank you.

Greta Thunberg

Schöne Sache! Bei dem fettgedruckten Teil frohlockte der Anarchist in mir direkt 🙂 Wie Greta auch, glaube ich zwar nicht, dass Reden bei den ganzen Klientelpolitikern noch hilft, aber ihr ziviler Ungehorsam (u.a. redet sie nicht nur vor Industrievertretern (vulgo: Politikern), sondern lässt Freitags Schule Schule sein und geht dafür lieber Demonstrieren) darf gerne als Beispiel für die Generation dienen, die noch nicht auf ihren Bürosesseln festgewachsen sind (ok, auch für alle anderen).

Wie ich gerne sage: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

In diesem Sinne, frohes Baumfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, sollten wir uns vorher nicht mehr lesen!

via Fernsehersatz, Reddit
Deutscher Artikel dazu auf utopia.de

Katgeorie:Buch der coolen Leute©, Gründe, auf diesem Planeten zu bleiben, Kapitalismus stinkt, Politik | Kommentare deaktiviert für Greta kackt dem Weltklimagipfel verbal auf den Tisch
November 27

FCK AFD

Es gibt ja noch Leute, die Fernsehn schauen. Also die nicht-zeitautonome Variante. (Ja, ich bin genau so entsetzt wie Ihr!) In besagtem Fernsehen, genauer in der ARD, gibt es wohl eine Sendung Namens Polizeiruf 110. Dort waren im Hintergrund einiger Szenen politisch korrekte Sticker zu sehen, was natürlich die braune Scheiße zum Blubbern brachte. Da es bei den meisten Fleischmützen nicht dazu reichen wird, das so schnell im Hintergrund zu erkennen, hat so ein Demagoge „Politiker“ der Alternative für Dumme das mal entsprechend aufbereitet und getwittert:

Alleine von den Hashtags muss ich kotzen, aber sei’s drum. Wer mal richtig rolfen möchte, kann sich auch die Kommentare unter dem Tweet anschauen, da versammeln sich einige der feinsten Herrenmenschen.

Nachdem die braunen Clowns erfolgreich bei der ARD interveniert haben, wurden die beanstandeten Sticker etc. entfernt. Schade, dass die ARD so wenig Rückgrad hat, meiner Meinung nach wäre das unter dem Begriff der Kunstfreiheit gedeckt gewesen. Dass die Allianz fragwürdiger Dummbeutel es nicht so mit dem Grundgesetz hat, ist ja nichts neues, aber der ARD hätte ich da mehr zugetraut. Da ich vor kurzem einen Fernsehschlumpf entdeckt habe, der einen ähnlich entspannten Vortragsstil wie ich hat, lasse ich Gernot Hassknecht hier gerne zu Wort kommen:

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

PS: Ach ja, da die Analfixierten Damensattelschnüffler nicht wollen, dass diese FCK AFD-Sticker verbreitung finden, hier die Weihnachtliche Version davon zum herunterladen und teilen:

 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Nationalismus keine Alternative ist!

Quellen:
Fernsehersatz & Fernsehersatz
KFM (da gibt es auch noch einen schönen Screenshot)
Twitter

Katgeorie:FCK AFD, Gegen Nazis, Medienkompetenz, Politik | Kommentare deaktiviert für FCK AFD
März 28

Schule für Hasskommentare

Ist ja auch alles nicht so einfach.

Einige Inhalte oder Funktionalitäten hier sind aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen nicht verfügbar!

Dies geschieht, weil die mit „Google Youtube“ gekennzeichnete Funktionalität/Inhalt Cookies verwendet, die Sie deaktiviert gehalten haben. Um diesen Inhalt zu sehen oder diese Funktionalität zu nutzen, aktivieren Sie bitte Cookies: Klicken Sie hier, um Ihre Cookie-Einstellungen zu öffnen.

„Ich schreibe Kommentare.“

„Für die Nachrichten?“, fragt Peter. „Du bist Journalistin?“

„Nein“, sagte Melissa. „Ich schreibe Kommentare unter Videos, Fotos, Blogbeiträge, Meldungen.“

„Du bist ein Troll?“

„Nein. Trolle sind Idioten, die versuchen, Diskussionen kaputtzumachen. Sie tun das, weil es ihnen auf kranke Art Spaß bereitet. Mir macht das Kommentieren keinen Spaß. Ich verdiene damit mein Geld. Ich bin Meinungsmacherin“

„Und welche politische Meinung vertrittst Du?“

„Eine eigene politische Meinung kann ich mir nicht leisten. Ich nehme, was kommt. Am liebsten kommentiere ich aber für Kampagnen rechtsradikaler Auftraggeber.“

„Warum das denn?“, fragt Peter entsetzt.

„Ich werde pro Kommentar bezahlt, und rechte Kommentare schreiben sich schneller, weil man nicht auf so nervigen Kram wie Orthographie, Grammatik, Fakten und Logik Rücksicht nehmen muss. Auch die Programmierung meiner Bot-Armee wird dadurch leichter.“Marc-Uwe Kling, 'Qualityland'

Katgeorie:Gegen Nazis, Politik | Kommentare deaktiviert für Schule für Hasskommentare
Januar 27

Wahlkrampf in Niederösterreich

In Niederösterreich wird morgen gewählt. Ich möchte noch mal schnell die drei Spitzenkandidaten vorstellen:

1. Die FPÖ mit Angst, Hass und Märchen as usual. Angst und Hass eh klar, und eines meiner Lieblingsmärchen in diesem Wahlkampf: 500 Euro Miete sind genug. So für alles? Also auch die Häuser der Parteigranden? Auch für das Loft im Ersten? Egal, einfach mal hinrotzen, die meisten werden schon nicken. Je schwammiger man vorher faselt, um so weniger kann man hinter auf irgendwas festgelegt werden.

Ach ja, der Grinsefuchs da ist gute Herr Landbauer, hauptsächlich bekannt geworden dadurch, dass er seit 17 Jahren (derzeit ruhend) in einer Burschenschaft ist, die in ihrem Liederbuch so ziemlich jedes noch so widerwärtige Nazi-Klischee bedienen. Nähere dazu im Falter (A).

Die Jugendorganisation der FPÖ, die FJ (wirklich! die heißen so!) war natürlich auch im Wahlkamp aktiv, bei deren Beiträgen ist allerdings jegliches Schamgefühl schon den Bach herunter gegangen:

Das Posting selber findet sich zwar nicht mehr auf deren Webseite, seine Authentizität scheint aber gesichert zu sein (A).

2. Die ÖVP, die gerne wieder zwei Klassen einführen möchte, die eine, die was nutzt und der es besser gehen soll, und die andere, die wirtschaftlich nichts mehr bringt und der es entsprechend schlechter gehen sollte, Vorschlag: Eine Klasse könnte man wie bei Marc-Uwe Kling in Qualityland „Die Nutzlosen“ nennen.

Der Rest ihrer Plakate beschränkt sich in meiner Wahrnehmung auf Gesichter mit dem wirklich bedeutenden Sloagen „wir XüberO  18“

3. Die SPÖ. Also, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, die haben auch Qualityland gelesen und sich da für die Rolle der „Oppositionspartei“ entschieden. Anders kann ich mir die Werbekampagne „Clownerei, sei dabei!“ nicht erklären.

Ich denke, sie hätten statt die-zweite-meinung.at auch gleich die-zweite-geige.at als Webseite reservieren können.


Tja, alles recht überzeugend, finde ich. Ich habe hier in meiner Umgebung keine anderen Parteien wahrgenommen, ich bin mir nicht sicher, ob die überhaupt noch mitspielen. Es gibt ja den Spruch „Es kann der beste König nicht ordentlich regieren, wenn die Untertanen von minderer Qualität beschaffen sind. “ Hat mir mein Meister in der Ausbildung immer gesagt, ich weiß auch nicht genau, warum. Wie dem auch sei. Ich denke, hier kann man den auch umdrehen: „Es kann sich das beste Volk nicht ordentlich regieren lassen, wenn die Könige von minderer Qualität beschaffen sind.“

In diesem Sinne, wenn Ihr dürft, geht morgen wählen und schaut euch vorher mal an, was es da an Alternativen gibt, ich sehe da nur die Grünen oder die Neos, die irgendwie akzeptabel sind.

 

PS: Ach ja, liebe Badener, wenn Ihr denkt: „Ach, den Marschall kenne ich auch nicht, ich nehme den, was soll schon passieren.“ Dann würde ich sagen: Vieles. Neben der Gründung der EU-Austrittspartei hat er auch noch rund um die Wahl zum Bundespräsidenten rumgekaspert. Die grundlegende Richtung erkennt ihr, wenn Ihr auf seiner Webseite lest, was er am 02.09. letzten Jahres gemacht hat. Da hat er in Wien die U1 verlängert. Unter der Überschrift „2.9.2017: U-Bahn U1-Verlängerung durch Mag. Robert Marschall“ verlinkt er auf einen „Bericht“ der Postille Wien Konkret, die dann festhalten, dass er auch in der UBahn (gemeinsam mit dem  einfachen Volk, wie er sagt) war, als die das erste Mal diese Strecke gefahren ist. Diese Postille gehört ihm selber. Also: Grüne oder Neos. Sorry.

Katgeorie:Politik, Social-Schmozial, WTF | Kommentare deaktiviert für Wahlkrampf in Niederösterreich
Januar 25

Burschiball blockieren!

Man muss immer Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten.Elie Wiesel

Achtung! Link geht zu Fakebook!

In the End, we will remember not the words of our enemies, but the silence of our friends.Martin Luther King, Jr.

Freitag, 26.01.2018, 17 Uhr, Universitätsring 1, 1010 Wien (Schottentor). Kommt alle, seid friedlich. Die Rennleitung versucht im Vorfeld, eine besonders aggressive Stimmung herbeizureden, um ihr eigenes Aufgebot zu rechtfertigen und vermutlich auch, um vor der Wahl am Sonntag in Niederösterreich dem rechten Gelumpe ein paar „G20-Bilder“ zu verschaffen, damit die besorgten Bürger dann auch das Kreuz ganz rechts machen. Über die Phantastereien der Polizei Wien hat wenigstens FM4 recht neutral berichtet, aber die Idiotenpresse aka Gratiszeitungen & Krone haben brav die Ängste vor den Linken geschürt, während dessen Nazigesindel aus dem Umland ungestört in die Hofburg gekarrt wird.

In diesem Sinne: Barista, Barista, Antifascista!

Katgeorie:Gegen Nazis, Politik | Kommentare deaktiviert für Burschiball blockieren!